Corona-Krise – Jeden Tag Samstag

Schon wieder ein paar Tage her, dass ich hier mal ein Lebenszeichen von mir gegeben habe. Kann man ja wirklich so nennen in diesen Tagen. Corona – Man kann es auch irgendwie nicht mehr hören, oder? Im Fernsehen wurden schon neue TV-Formate geschaffen, in denen irgendwelche Leute in der Corona-WG hausen. Es gibt wieder so viele tolle Hashtags und ja – Wichtiges gibt’s auch: Seit gestern hat der Staat finanzielle Hilfen so ziemlich endgültig für alle nachvollziehbar und vor allem beantragbar auf den Weg gebracht. Ansonsten ist eigentlich immer Samstag im Moment, oder?

Endlich mal was im Garten machen

Viele Menschen haben ja einfach keine Zeit, mal was im Garten zu machen. Es gibt in Deutschland zu wenige Singvögel? Nicht in meiner wuchernden Hecke. Der Kompost läuft schon von alleine und kämpft sich mit der Machete durch den meterhohen Rasen durch die Raptoren-Rudel 😀 Ich muss da irgendwann echt mal gucken, ob ich da morgen mal…

Ja, ist natürlich übertrieben, aber jetzt mit Corona gibt’s keine Ausreden mehr für vernachlässigte Gärten, rummelige Keller oder Garagen, die alles andere als Autos beherbergen. Deutschland kriegt den Hintern hoch!

Garten, Garten, warten – Ansteckende Langeweile

Und so ist es auch hier im beschaulichen Mettmann-Obschwarzbach: Die Leute, vorwiegend die Männer, räumen die Baumärkte leer – Klopapier ist out, Farben und Lacke braucht der Mann. Sie turnen draußen rum, mähen, sägen, schleifen, flexen, hochdruckreinigen und haben dann trotzdem noch 22 Stunden Zeit. Was für ein Leben. Aber was soll man machen? Vielleicht sowas hier noch?

DAZN-Kommentator Marcel Seufert kommentiert das Tagesgeschehen

So schaut das #homeoffice unserer DAZN-Kommentatoren aus. Ordentlich was los da draußen. 😂Bis zum Ende anschauen! ☝

Gepostet von SPOX.com am Montag, 23. März 2020
Ein Profi muss einfach zu allem seinen Kommentar abgeben 😉

Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise

Gut, wir haben halt alle gerade nicht wirklich viel zu tun, aber was hier oben so witzig rüberkommt, ist für viele biterer Ernst. Ich habe mich an anderer Stelle schon vor einiger Zeit mal mit dem Thema beschäftigt: Vielen Unternehmen und auch den sogenannten Solo-Selbstständigen (so einer bin ich ja auch) geht’s mittlerweile an den Kragen. Was macht der Staat für diese Unternehmen?

Hier mein persönlicher Informationsstand als (zum Glück noch nicht ganz so schlimm) Betroffener:

  • Über einen Rettungsschirm wurde schon vor über zwei Wochen in der Regierung gesprochen.
  • Seitdem war vieles Spekulation, es gab weder die Infrastruktur noch konkrete verwaltungstechnische Werkzeuge, um die finanziellen Mittel wirklich auf den Weg zu bringen.
  • Ich habe mich mit Ministerien und der Mettmanner Sparkasse in Verbindung gesetzt. Das Problem: Es gab bisher keine Verbindung zwischen Geldgebern und -Empfängern. Wo war die Schnittstelle?
  • Gestern gab es auch wirklich Handfestes und Nachvollziehbares zum dem Thema. zusammengefasst z.B. hier für NRW, wobei die Hilfen ja je nach Unternehmensgröße vom Bund und nicht von den Ländern kommen…aber sie kommen wohl bald.
  • Was kommt eigentlich nach Corona?

    Und als manche Menschen sich gerade noch mit solch existenziellen Themen auseinandersetzen, haben andere Menschen andere Sorgen und blicken schon in die Zukunft: Was kommt eigentlich nach Corona? Präsident Trump sieht die Antwort schon nach Ostern kommen, denn dann – so meint er – kann man wieder zur Normalität zurückkehren und die Zügel lockern. Ich finde, noch schlimmer als diese Krise ist doch nur, wenn man die Unverantwortlichkeit vom Staatsoberhaupt persönlich vorgelebt bekommt. In diesem Sinne bin ich einmal mehr froh über unsere souveräne Regierung (angeführt aus der Quarantäne).

    Geschichten von der heilen Welt nach Corona

    Andere Menschen denken nicht so wie Donald Trump – zum Glück. Sie begeben sich nach Utopia, wo sie eine heile Welt von Corona-Gezeichneten sehen. Die scheinen nicht nur geheilt vom Virus, sondern auch von vielen anderen menschlichen Krankheiten wie Rücksichtslosigkeit, Entfremdung oder Egoismus. Die Welt entglobalisiert und reduziert auf unseren Kiez, indem wir uns einst auf Balkon-Discos kennenlernten.
    Jetzt rücken alle zusammen. Manche entdecken das Lesen für sich, das Kochen, den Garten oder – Hey, Ihr auch hier! – ihre Familien. Man entschleunigt und klopft sich dafür auch völlig zurecht auf die Schulter. Da könnte man schon fast romantisch werden und glauben, dass wir nach Corona so bleiben…so solidarisch und rücksichtsvoll.

    Menschen sind nicht so

    Aber leider sind Menschen nicht so.

    Donald Trump hat’s etwas eilig, aber auch hier fragen sich viele, wie lange wir das noch aushalten müssen. Mediziner warnen: Es könnte bis Sommer 2021 dauern, bis ein Impfstoff gefunden wird. Und was dann? Wenn wir alle wieder rausgehen dürfen? Besinnen wir uns dann weiter dessen, was wir jetzt, in Krisenzeiten, so brav und wacker fanden? Nein. Menschen sind nicht so. Menschen sind nicht gut im Verbiegen . Ob wir uns nun zum Fintesscenter zwingen, zu einem solidarischeren Leben oder zu einem ökologischen Leben. Es gibt immer gute, bequemere Gegenargumente.

    Wann wird’s mal wieder richtig Montag?

    Uh, was düster…Ja, der erste Artikel war noch lustig, ich hab‘ ja geschrieben, es wird ernst 😉 Aber da ich ja noch alleine Sport machen und draußen rumlaufen darf, ist es schön zu sehen, wie sauber alle Autos, Vorgärten und Einfahrten sind. Aber ich glaube, noch nie wurde ein Montag so sehr herbeigesehnt, wie dieser (Sams)-Tage.

    Danke an alle, die trotzdem die Stellung halten (müssen)!

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    Corona-Krise – Unser neues Leben in Quarantäne

    So, jetzt ist es auch bei uns so langsam soweit: Deutschland macht dicht, kaum einer kommt noch rein und wer raus will…ja, wohin denn? Die Ausgangssperre scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein und einmal mehr stand ich gestern vor leergefegten Klopapier-Regalen. Wann krieg‘ ich denn endlich auch mal ein paar Rollen weißes Gold? Heute sage ich Euch, wo Ihr noch jede Menge davon bekommt, wieso mich die aktuellen Entwicklungen auf unserer neuen coronalen Welt an den Herrn der Ringe erinnern und warum ich jetzt noch glücklicher bin, nicht mehr in der Stadt zu wohnen.

    Klopapier bald mehr wert als Lufthansa-Aktien?

    Corona KlopapierWow, schon wieder ein paar Tage her, dass ich mich da letzte Mal gemeldet habe. Die Vorräte, die ich an dem Tag gekauft habe, sind weitestgehend noch da, ich war aber heute noch ein paar ergänzende Einkäufe machen – und daher erstmal das Wichtigste vorweg: Ich habe Klopapier bekommen!!!  😀

    Das da oben zwischen meinen ausgestreckten Händen ist es, für den Fall, dass jemand schon gar nicht mehr weiß, wie diese begehrten Packungen eigentlich aussahen…damals, vor einer Woche 😉

    Falls Ihr auch wiederholt im Supermarkt erfolglos nach dem „neuen Gold“ gesucht habt, schaut doch mal zum Thema Klopapier bei eBay-Kleinanzeigen rein. Es gibt genug Menschen, die Ihr Klopapier mit Euch teilen…gegen entsprechendes Entgelt.

    Erstmal gucken: Was gibt’s Neues?

    Auch sonst hat sich noch einiges getan in unserer neuen Welt, die jeden Tag neuer wird. So macht Deutschland dicht, Europa auch, Ausgangssperren allerorts und manche Menschen nutzen die Quarantäne, um den anderen trotzdem irgendwie auf den Sack zu gehen.

    Balkon-Disco – ja, herzlichen Glückwunsch

    Man muss ja noch nicht einmal beim guten alten Facebook sein oder bei Instagram oder Dings oder Bums, um mitzukriegen, was heute so viral geht. Denn die „Nachrichten“-Sendungen auf allen Senderplätzen oberhalb der 3, die sogenannten Privaten, reiben’s uns ja trotzdem unter die Nase: So geht Cool heute. Da mag man ja geteilter Meinung sein, ebenso wie zu dem, was man da momentan zu sehen, bzw. zu hören bekommt. Balkon-DJs, die ihre Nachbarn beschallen. Wären das meine Nachbarn, sie würden die Corona-Krise ganz sicher nicht überleben! Zu unser aller Glück lebe ich ja jetzt in Mettmann-Obschwarzbach – Ja, das ist so arm an Balkon-DJs wie es klingt 😛

    Corona ist wie Herr der Ringe

    Naja, irgendwas wollen diese Leute bestimmt damit sagen. Doof nur, dass viele Nachbarn es nicht hören, weil die Musik so laut ist. Ich find’s ja besser, wenn man sich im Sinne von #zusammenhalten #füreinanderdasein und meinetwegen auch #positivdenken hilft und sich auf das vorbereitet, was da kommt. Und das erinnert mich irgendwie an „Die Schlacht der Zwei Türme„, den zweiten Teil der Herr der Ringe Saga. Jetzt machen auch wir dicht, jetzt geht bald nichts mehr viel, jetzt haben es so langsam alle kapiert. Jetzt wird’s langsam ernst. Oder wie König Théoden sagt: „Dann beginnt es also.

    „Wir schaffen das?“ Wir werden sehen

    Hoffen wir, dass auch wir unsere Helden haben, die uns helfen. Jens Spahn ist unser Legolas, Peter Altmeier Gimli und Hubertus Heil ist Aragorn. Und was macht Angela Merkel? Ja, sie wird sich ja gleich nach der Tagesschau im ZDF mal bei uns melden. Dabei soll es aber nicht um Neuigkeiten gehen; sie möchte sich nur mal an uns alle wenden und ein paar mahnende Worte loswerden. Hat sie noch nie gemacht, seitdem sie im Amt ist. Aber so ein „Wir schaffen das“ von der Mutti würde so manchen vielleicht wirklich mal etwas beruhigen. Und vielleicht machen die Krisen-DJs dann wenigstens mal kurz die Mucke leiser.

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    Corona-Kaufrausch: Ich bin jetzt offiziell in Panik

    Letzte Woche war die Welt noch in Ordnung: Wir haben Fußball geguckt (nicht geschaut, ich finde, Fußball „schaut“ man einfach nicht), sind einfach überall hingefahren, wo wir wollten und haben vielleicht so’n bisschen argwöhnisch nach Italien gelinst. Ja, da war alles noch gut, vor ein paar Tagen. Da hab ich mich ja noch über die Hamsterkäufe lustig gemacht. Jetzt ist irgendwie alles schon ziemlich anders, jetzt war ich heute sogar selbst Hamster kaufen… äh, hamsterkaufen.

    WhatsApp-Nachrichten zu Corona – Panik-Turbo oder was?

    Der Hamster ist ein possierliches Tierchen, das die Eigenschaft hat, Vorräte in seinem Maul – kann man das wirklich so schroff benennen? Eigentlich ist es doch eher ein Mäulchen – hortet. Für schlechte Zeiten macht er das, man kann ja nie wissen. Und was wir auch nicht wissen, ist, wie schlimm das alles hier noch wird mit Corona. Da rauschte heute einigen von uns eine beunruhigende WhatsApp Nachricht in die Gruppen und Threads.

    • Corona WhatsApp Nachricht – Ibuprofen beschleunigt die Infektion: Da plaudert eine „Elisabeth, die Mama vom Poldi“ (ja, nee, is klar. Was für Unmenschen nennen ihr Kind bitte Poldi?!?)  mit ihrer Mami-Freundin von der Schule vom Poldi darüber, „dass Ibuprofen die Vermehrung des Virus‘ beschleunigt“.
    • Corona WhatsApp Nachricht #2 – Alle sollten jetzt hamstern, nächste Woche ist Ausgangssperre: Die zweite Nachricht kommt von einer anderen besorgten Bürgerin, die angeblich von einem, der einen beim Katastrophenschutz kennt gehört haben will, dass spätestens in einer Woche alles in Deutschland abgeriegelt sein wird. Zudem empfiehlt die namentlich nicht genannte, dass es jetzt doch an der Zeit sei, sich mit Lebensmitteln einzudecken.

    Was ist von den WhatsApp-Nachrichten zu Corona zu halten?

    Da fällt mir ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach ein: „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“
    Generell sind solche viralen Nachrichten immer mit Vorsicht zu genießen. Gerade diese Ibuprofen-Geschichte ist wohl nur von den wenigsten aus meiner Kontaktliste zu verifizieren. Ich habe jetzt auch seit langer, langer Zeit kein Ibuprofen mehr eingenommen, aber zu Risiken und Nebenwirkungen sollte man einfach mal den Arzt oder Apotheker fragen und nicht Poldis Mutti.

    Poldi… 🙄

    OK, OK, Jetzt bin ich auch hamstern gegangen

    Nachricht zwei ist auch spekulativ, zumindest was den Stand der Dinge in einer Woche angeht. Wie eingangs beschrieben, hätten wir letzten Samstag zum Beispiel alle nicht gedacht, dass heute überhaupt kein Bundesligaspiel mehr ausgetragen wird oder dass alle Schulen schließen. Man konnte sich vielleicht was denken, aber wissen kann man’s nicht. Das Ganze entwickelt sich exponenziell und ist kaum auszurechnen. Was aber meiner Meinung nach sicher ist: Es wird schlimmer werden. Der Anregung, sich jetzt doch mal mit Lebensmitteln einzudecken, bin ich dann auch mal gefolgt:

    Brot, Margarine, Gemüse in Dosen, Mehl, Eier, haltbare Milch (hab ich (zurecht) noch nie vorher in meinem Leben gekauft!), Würstchen im Glas, Fruchtsäfte, Nudeln (ja, die auch :D), Reis, Thunfisch (war heute morgen um 9:30 h  beim Aldi schon fast vergriffen), Essig & Öl, passierte Tomaten, Salz, Nüsse und 45 Liter Wasser 😀 Klopapier – das weiße Gold – war natürlich schon weg.

    Ist Euch nicht offiziell genug, was ich da gehamstert habe? Kein Problem: Es gibt ja auch eine feine Survival-Checkliste vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Damit werden die letzten Tage der Menschheit nicht ganz so hart.

    Die Supermarkt-Kassen klingeln – Corona – leider geil

    Neben mir wollten sich auch diverse andere Menschen für das Ende rüsten und mit haltbarem Schmackofatz eindecken. Es war 9:20 Uhr, der Parkplatz war voll. Ich schnappte mir einen der letzten Einkaufswagen und räumte ihn voll. Noch nie zuvor habe ich für mich selbst 80 € in einem Supermarkt ausgegeben. Aber hey, laut Nachricht 2 werden wir spätestens in einer Woche alle zuhause eingesperrt sein – und wir werden dann auch eine Weile bleiben. Da muss ich ja irgendwie überleben, denn es darf ja auch keiner mehr kommen, um mich zu versorgen. Mama? Die darf ja nur kommen, wenn ihr Enkel nicht gleichzeitig auch hier ist. Hach, es ist schon alles kompliziert dieser Tage.

    Wie geht’s weiter?

    Letzte Woche war die Welt noch in Ordnung – jedenfalls unsere hier. Während die Chinesen wohl schon wieder auf dem Weg der Besserung zu sein scheinen, zeigen uns die Italiener, wie es hier bei uns in ca. einer Woche sein könnte. Oder ist unser Gesundheitssystem doch viel besser? Vielleicht meldet Poldis Mama sich ja nochmal und orakelt ein wenig vor sich hin. Ich melde mich wieder – da ich ja eh das Haus bald nicht mehr verlassen darf. Normalerweise würde ich jetzt gerade das Derby gucken (nicht schauen). Tja, woanders is auch scheiße. Bleibt alle gesund! Auch die Hamster.

     

     

     

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    Kredit für Unternehmer in der Corona Krise

    So langsam kommen die Einschläge näher – Beinahe jeder hat mittlerweile jemanden im eigenen Umfeld, der / die mit Corona zu tun hat. Und das auch im geschäftlichen Umfeld. Was vor allem für Branchen wie Tourismus oder Hotellerie schon seit einigen Wochen richtig existenzbedrohend ist, wird nun auch für Dienstleister im kreativen Bereich bedrohlich: Die Kunden drohen wegzubrechen, entweder weil sie direkt von Corona betroffen sind oder weil sie ihrerseits Kunden verlieren und Aufträge zurückziehen müssen. Aber es könnte Hilfe vom Staat geben. Heute gab es wieder News zum Kredit für Unternehmer in der Corona Krise.

    Informationen und Unterstützung für Unternehmen vom BMWi

    Geld ohne Grenzen?

    Der Staat hilft Unternehmen mit Krediten in der Corona-Krise. Das ist ebenso gut, wie auch unerlässlich. Heute gab es dazu neue Informationen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier. Die KfW wird Ausfallbürgschaften in unbegrenzter Höhe übernehmen können. Man sprich von „zig Milliarden“ und davon, dass man „alle Waffen auf den Tisch legen“ wolle.

    Kredite in der Corona Krise – Bekommen „die Kleinen“ auch ‚was ab?

    Bleibt zu hoffen, dass diesmal auch etwas von den finanziellen Mitteln bis zu den kleinsten Unternehmern durchsickert. Gerade die Riesen in der deutschen Wirtschaft werden ja immer sehr stark unterstützt, was ja aufgrund der personellen Verantwortung dieser Unternehmen auch absolut richtig ist. Doch oft bleiben die Klein- und Kleinstunternehmen auf der Strecke.

    Corona Krise: Wo bekommt man den Kredit?

    Da wir Freiberufler ja in Eigenverantwortung sehr viel networken und dabei nicht nur potenzielle Kunden, sondern auch Kolleg/Innen kennenlernen, habe ich mal mit zwei anderen Freelancern recherchiert. Woher bekommt man als kleiner Freiberufler den Kredit in der Corona Krise?

    • Der Kredit für Unternehmer in der Corona Krise wird nicht von der KfW direkt vergeben. Ihr müsst bei Eurer Hausbank vorstellig werden, die dann alles abwickeln.
    • Stand jetzt kann man mit diesem Anliegen aber nicht zu einer Direktbank gehen. Ich habe zwei Direktbanken angerufen, sie bieten beide nur Privatkredite an und fallen somit für den Corona-Kredit weg.
    • Laut „Bürgerdialog“ des Bundeswirtschaftsminiteriums gibt es zwei Anlaufstellen für weitere Informationen:
      • Für Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen, eignet sich der KfW-Gründerkredit Startgeld oder der ERP-Gründerkredit Universell.
      • Für Unternehmen, die schon länger bestehen, gibt es die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite: 0800 539 9001 sowie die Coronavirus-Hotline des BMWi unter der Nummer: 030 18615 1515 (montags – freitags , 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr).

    Beide Stellen habe ich bereits heute Mittag angerufen, beide verwiesen auf die Pressekonferenz des Ministeriums zur Abfederung finanzieller Auswirkungen durch das Corona-Virus. Klar, was dort gesagt werden würde, konnte man dort auch noch nicht wissen. Doch jetzt, nach der PK, wird’s wohl erst so richtig wild.

    Was kommt, scheint unklarer als zuvor

    Denn die Banken und Sparkassen haben die Pressekonferenz natürlich mit Spannung erfolgt. Nachdem sie jetzt die Informationen über die neuen Regelungen haben, haben sie die Aufgabe, diese auch umzusetzen – eine wohl sehr große Aufgabe, die erst einmal bewältigt werden muss. Organisatorisch, technisch, personell.

    Voraussichtlich nächste Woche soll es neue Handlungsanweisungen, Updates und letztlich auch so grundlegende Dinge wie Formulare geben, wie die sicherlich große Menge an Anfragen bearbeitet werden kann. Nicht vergessen: Auch in den Banken grassiert Corona…

    Kredite in der Corona Krise nächste Woche Termin machen?

    Sofern Ministerium, Banken-Vorstände und Co. sich jedoch über die Realisierung dieser Mammut-Aufgabe verständigt haben werden, sollen Anträge auf den Kredit für Unternehmer in der Corona Krise auch relativ unbürokratisch und schnell bearbeitet und auch ausgezahlt werden können, hieß es zum Beispiel von einer Sparkasse.
    Da eben Direktbanken hier noch außen vor sind, wäre also aktuell der Rat: Sofern Ihr massive Ausfälle und finanziellen Schaden durch die Corona Krise habt, macht einen Termin bei einer Bank in der Nähe, um ein Beratungsgespräch zu bekommen.

    Wir bleiben dran und aktualisieren an dieser Stelle, wenn sich Neues ergibt. Haltet die Ohren steif 😉

    EDIT: Neue Entwicklungen zu Unternehmerkrediten in der Corona Krise

    Es gibt neue Informationen der KfW, was Kredite für Unternehmer in der Corona Krise angeht:

    Hier, im Newsroom der KfW zur Coronahilfe für Unternehmen, werden mehrere neue Kreditmodelle vorgestellt, die Unternehmen in der nicht nur viralen, sondern auch finanziellen Krise helfen sollen. Problem:

    • Umschuldungen, Liquiditätszuschüsse u.ä. sind bisher ausgeschlossen.
    • Für aktuell unter Druck Geratene sind die dort vorgestellten Hilfsprogramme zur Liquiditätsüberbrückung nicht nutzbar.
    • Diese Modelle sind eher dazu da, um z.B. Betriebsmittel zu kaufen und das ist ja aktuell nicht unsere Sorge.
    • Es werden jedoch zwei weitere Programme, die noch der Genehmigung durch die EU bedürfen. Bleibt zu hoffen, dass dies diejenigen sind, die bei Verdienstausfall geeignet sind.

    Soll ich jetzt zur Bank gehen, um einen Corona-Kredit für mein Unternehmen zu beantragen?

    Erster Impuls, wenn man von den Krediten für Unternehmer in der Corona Krise hört, ist vielleicht, direkt einen Termin bei der nächsten Bank-Filiale zu machen. Das wird aber jetzt noch zu früh sein:

    • Wie bereits beschrieben, sind die Banken selbst noch nicht in der Lage, die Tragweite dieser Maßnahmen verwaltungstechnisch, personell und organisatorisch zu stemmen.
    • Es muss erst eine Infrastruktur geschaffen werden (Personal, Hotlines, Dokumente), um die vielen Anträge, die kommen werden bearbeiten zu können.
    • Und wie auch aus der letzten News von den KfW-Hilfen hervorgeht: Es sind auch noch gar nicht alle Kreditmodelle ausgearbeitet, genehmigt und somit anwendbar.

    Daher muss man dem Staat, der KfW und den Banken wohl noch Zeit geben. Es geht hier sicherlich um einen sehr großen bürokratischen Verwaltungsaufwand, der nicht ohne Weiteres in wenigen Tagen zu bewältigen ist. Von daher alle noch ein wenig die Ohren steif halten 😉

    EDIT 26.03.2020

    Bisher war alles eher Spekulation. Weder der Staat, noch die Banken wussten, wie die Schnittstelle zwischen den Geldgebern und Empfängern aussehen könnte. Die News hierzu häuften sich in den letzten Tagen deutlich. Gestern dann eine vielleicht entscheidende Nachricht: Es wird sehr bald Geld fließen. Alle Details dazu findet Ihr unter anderem hier.

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    Penne & Klopapier – Deutschland macht sich bereit für die Apokalypse

    Es geht vorbei. Die Menschheit am Rande der Ausrottung. CORONA!!! Ist das wirklich so schlimm? Man weiß es nicht. Man geht aber trotzdem lieber ganz demonstrativ mit der Atemmaske beim Aldi Klopapier und Nudeln kaufen. Naja, wer’s mag. Sich mit Corona zu infizieren, ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Die normale Grippe ist das, was jährlich Tausende dahinrafft. Aber da will keiner Klopapier. Aber is ja auch egal, wird ja nicht schlecht.

    Panik ist leider geil

    Gestern beim Discounter, hier im beschaulichen Ratingen Homberg. Es ist zwar Land, aber die hippe Panik, die jetzt alle haben, ist hier nun auch in Mode. Da rennt man schon mal in den Supermarkt und deckt sich mit allem ein, was mit Essen und dem Gegenteil davon zu tun hat. Penne und Klopapier. Was ist los?? Das Coronoa-Virus ist los!

    Das Ende kommt – Man sieht’s an den Aldi-Regalen

    OK, hier auf dem Land hat es schon was Niedliches, wenn die Leute halt auch mal zeigen wollen, dass man hier doch auch Internet hat. Dass man hier ‚was mitkriegt und dass man sich nicht alles gefallen lässt von diesen Viren.

    Heißt es eigentlich der oder das Virus? Egal, ich werde sterben, wenn ich keine Nudeln habe.

    Hier auf dem Land passt man auf, hier kauft man schön beim Aldi ein, wenn der Untergang droht. So stehe auch ich also gestern in jenem Supermarkt und sehr ein Sortiment, das lückenhaft wie ein ungepflegtes Gebiss scheint. Aber was da fehlte, lässt mich doch etwas an der Vernunft der Leute zweifeln.

    So kann man die Apokalypse nicht überleben

    Mehl, Nudeln, Zwiebeln, Kartoffeln…siehe auch der repräsentative Corona-Panik-Einkaufswagen, der direkt neben mir stand. Man denkt sich ‚Wenn wir untergehen, dann wenigstens mit Mangelernährung‚. Wie lang soll man die Zombie-Herrschaft draußen in der Spielstraße überleben mit 2,5 kg Nudeln? OK, man kann ja immerhin noch ein Zuckerbrot ohne Milch und Eier backen. Da geht’s der Katze oben in dem Einkaufwagen aber besser…und sie überlebt auch länger.

    Corona-Apokalypse – Kennen wir das nicht aus dem Fernsehen?

    Es mutet alles ein bisschen wie in den einschlägigen Filmen und Serien an: Am Anfang geht es durch die Nachrichten, in den Talkshows diskutiert man darüber, Großveranstaltungen werden abgesagt, alle spielen die Gefahr herunter. Und irgendwann merkt man, dass doch vieles vertuscht wurde, damit keine Panik ausbricht und die Leute eben nicht alle Nudeln und Klopapierrollen wegkaufen. Naja, wenigstens dürfen wir in der Quarantäne eh nicht mehr raus, dann können wir in Ruhe The Walking Dead gucken.

    Warum nicht gesund zum Zombiefutter werden?

    Was ich aber bezeichnend fand: Alle sind vollkommen gelassen, wollen aber gerne ihre Panik zur Schau tragen. Sie kaufen Nudeln und Scheißhauspapier für zwei Wochen, finden dann aber doch ein ziemlich miefiges Ende. Aber warum kocht man denn in der Apokalypse nicht mehr gesund? Was kann ich mit 2,5 kg Nudeln und 3 kg Zucker machen? Warum sinkt in der Zombie-Welt das kulinarische Niveau so sehr? Alle Sachen, die ich gekauft habe, waren natürlich noch im Überfluss da: Gemüse, Obst, Fisch sogar Käse. Keiner wollte Büffel-Mozzarella – WIESOOOO?

    Corona sollte man ernst nehmen – Panik nicht

    OK, das bleibt natürlich alles nicht so lange frisch, bis die Zombies verhungert sind, aber will ich denn wirklich der letzte Überlebende zwischen den Beißern sein? Und die, die es überlebt haben, sind dann aufgrund ihrer Mangelernährung so geschwächt, dass sie noch nicht mal mehr eine Machete hochheben können, um sich gegen die Zombies zu wehren.

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    Alle Texte jetzt mit Lektorat inklusive

    Irren ist menschlich, jeder macht mal Fehler…und so weiter und sofort. Man kann es nennen wie man will: Fehler passieren, sollten aber eigentlich vermieden werden. Gerade vom professionellen Texter erwarten die Kunden ja eigentlich fehlerfreie Arbeit. Und auch wenn ich auch schon mal ein Sesamkorn auf meinem Mohnbrötchen gefunden habe, finde ich auch, dass die Kunden ein Recht auf Fehlerfreiheit haben. Daher gibt’s für mich und für meine Kunden jetzt den doppelten Texter-Boden:

    Alle Texte, die bei mir bestellt werden, bekommen eine zusätzliche, externe Korrektur, bzw. Lektorat. Dieser Service ist im Preis mit inbegriffen! 

    Fehler machen mit Augenzwinkern

    Jeder macht mal Fehler. Womöglich machen Sie ja auch Fehler, ohne es zu wissen…
    Auf meiner separaten Website habe ich Fehler als eine Art Spielerei für die User Experience eingebettet, siehe hier. Die Besucher können Fehler finden und melden und bekommen für jeden „richtigen“ Fehler Gratis-Worte bei ihrem nächsten Auftrag. Ob ich das jetzt extra gemacht habe oder durch Gratis-Korrekturen auch noch Aufträge generieren will, weiß man nicht genau 😉

    Was ist der Unterschied zwischen Korrektur und Lektorat?

    Interessant für Sie, so ein Texter-Paket mit doppeltem Boden? Sicherlich gut zu wissen, wenn der Texter nicht nur selbst nochmal drüberliest, sondern auch noch eine eigene Abteilung für Korrekturen und Lektorat mit ins Boot nimmt. Wo liegt da eigentlich der Unterschied?

    Korrektur ist das reine Auffinden von Fehlern in Texten, während Lektorat auch eine stilistische Beurteilung des Geschriebenen mit umfasst.

    Wie viel kosten Korrektur und Lektorat in der Regel?

    Das alles können Sie mit dazu bekommen, wenn Sie bei mir zukünftig Texte bestellen, obwohl alle bisherigen Kunden seien beruhigt: Ich habe immer schon selbst darauf geachtet, dass meine Texte arm an Fehlern und reich an Stil sind 😉
    Durch die Integration von Korrektur und Lektorat mit externer Hilfe kommt ein weiterer Arbeitsschritt hinzu, der separat durchaus bei ca. 5 € für die „Normseite“ liegen kann. Je nach Textart können dies auch zweistellige Beträge sein. Verbindliche Preisempfehlungen gibt es hier aber nicht – wie übrigens auch bei den Textern.

    Wie lange dauern Korrektur und Lektorat?

    Durch den zusätzlichen Arbeitsschritt kann die Zeitspanne für die Texterstellung sich um ein paar Tage verlängern. Das kommt natürlich auf meine Auftragslage sowie die der „Fachabteilung“ an 😉
    So oder so lohnt es sich auf jeden Fall, einen doppelten Boden bei der Texterstellung zu haben. Es ist eine Absicherung für den Texter und ein gutes Gefühl für Sie als Kunden, wenn Sie wissen, dass hier immer doppel-gecheckt wird.

    (Dieser Text wurde noch nicht doppelt gegengelesen ;))

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    Willkommen zuhause – I love ME

    ME als Kfz-Kennzeichen steht für Mettmann, aber es steht wohl auch für „mehr Einsamkeit“. Wer drauf steht, findet hier in Mettmann, im Speckgürtel Düsseldorfs, die Ruhe, die meine alte Heimat mir nie bieten konnte. Gestern war ich das erste Mal zu Fuß in der neuen Nachbarschaft unterwegs, aber nach 5 Minuten Fußweg war auch schon gar keine Nachbarschaft mehr da 😉

    Warum Mettman?

    Wenn man es doch schon mal geschafft hat, eine Wohnung in Düsseldorf und dann noch in Flingern und dann sogar auch noch in NORD!!! zu bekommen, wie zum Teufel kommt man dann auf die Idee, nach Mettmann zu ziehen? Ich überlasse die überteuerte Wohnung im Szeneviertel gerne jemandem, der es braucht. Mehr Einsamkeit war aber eigentlich genau das, was ich brauchte. Gleichzeitig genieße ich aber auch die Gesellschaft meines lieben Kleinen, der ja jetzt auch nicht so weit entfernt wohnt.

    Verkehr von Mettmann nach Düsseldorf – Wie ist die Lage?

    Es gab es bisher jede Woche regelmäßige Fahrten. Innerhalb einer halben Stunde bin ich bei unseren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in Flingern. Auch zu den Stoßzeiten war es bisher erträglich. Nur das Zur-Schule-Bringen morgens zwischen 7 und 8 Uhr steht uns noch bevor. Lieblingsstrecke bisher ganz klar über Mettmann Zentrum und dann über das Neandertal. Da bin ich auch früher schon mal gerne rumgekurvt.

    I love ME – Erste Erkundungstouren zeigen tollste Gegend

    Ja, und nachdem ich vor ein paar Tagen schon die erste ausgedehnte Fahrradtour unternommen und mich einige sehr langgezogene Steigungen hier im Umfeld hochgequält habe, ging es gestern dann endlich auch mal wieder zu Fuß auf Erkundungstour. Schön war’s:

    Ich bin hier aus der Siedlung keine 5 Minuten gelaufen und schon stand ich mitten auf dem Feld, „wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen“. Und frei nach guter USA-Blog-Tradition habe ich mal einige Impressionen aufgefangen 😉

    Natur + dosiert Stadt bei Bedarf = passt soweit

    Also man ist sowohl in ner knappen halben Stunde beim Kleinen, aber auch innerhalb weniger Minuten in einem großartigen Natur-Idyll – ich denke, nicht zuletzt auch deswegen Mettmann.

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    Mein USA Blog – Teil 12: zurück in Deutschland, Jetlag und Fernweh

    So, 12. und letzter regulärer Beitrag zum USA Blog…bis auf Weiteres. Denn ein nächster Besuch ist bereits in Planung. Aber zunächst einmal zum finalen – auch emotionalen – Ausklang der ersten Reise.

    Rückreise-Blues mit Beinfreiheit

    Ich steige mal direkt dort ein, wo ich beim 11. Beitrag aufgehört hatte: Beim Einstieg ins Flugzeug. Nachdem ich am Flughafen noch ein 9-Dollar-Sandwich gekauft hatte, ging es ohne große Verzögerungen rein in den Flieger. Ich saß am Notausgang, was mir und meinem indischen Sitznachbarn eine sehr ordentliche Beinfreiheit bescherte. Ansonsten fühlte ich mich nicht so frei, sondern schon etwas bleiern, als mir bewusst wurde, dass das Abenteuer jetzt vorbei war.

    Schlechtes Wetter im Gepäck

    Ja, es machte sich auf jeden Fall ein gewisser Blues in mir breit, aber die Vorfreude auf Sammy hellte meine Laune doch durchaus wieder auf. Nach 10 Stunden Flug (Filme: „Der Vorname“, „127 Hours“ und das erste Drittel der „Goonies“) und wiederum keinem Schlaf im Flieger kam ich in einem verregneten Amsterdam an. Entgegen der Hinreise gab es (für mich als EU-Bürger) keinerlei Wartezeit bei der Passport-Kontrolle. Nach kurzer Wartezeit auf den Koffer trat ich in den Ankunftsbereich und hatte dann den kleinen Mann im Arm – Das war wunderbar 🙂

    Zusammen mit der etwas gestressten Oma ging’s ins Auto und dann rein in Nieselregen. Entgegen der letzten Wochen war es nicht heiß, ich hatte sozusagen Seattle-Wetter mitgebracht (obwohl ich ja wie gesagt nur einen winzigen Schauer in der eigentlich so regenreichen Stadt erlebt hatte).

    Jetlag….JEEETLAAAG!

    Wie auch auf dem Hinweg hatte ich geplant, dem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen, indem ich den jetzigen, ersten Tag nach dem Flug einfach direkt komplett wachbleibe. Insgesamt sollte ich 28,5 Stunden seit dem letzten Aufwachen in Seattle wach geblieben sein – Dabei half mir die Präsentation der Fotos aus dem Urlaub:

    785 Fotos und Filme habe ich auf den TV gezeigt – Die „Diashow“, wie man es früher mal nannte, dauerte insgesamt mehr als 3 Stunden. 3 Stunden, die ich sonst wohl nicht wachgeblieben wäre und wegen denen es jetzt auch schon ca. 22h Uhr gewesen war. Doch ich wurde im 2:30 h schon wieder wach. In der nächsten Nacht um 4:44 h und dann sogar wieder um 2:30! Erst in der Nacht drauf (in unserer Ferienwohnung in Eckenhagen) knallte ich gleich volle 12 Stunden Schlaf drauf – da war es dann eigentlich geschafft.

    PHS – schon mal gehört?

    Schon mal ein Problem weniger, aber trotz des überwundenen Schlafmangels umfing mich eine Art umgekehrtes Heimweh. Nennen wir es Fernweh oder auch Post-Holiday-Syndrom – wie man es online nachlesen kann. Sei mal dahingestellt, wie fachlich fundiert die Diagnose ist, aber dennoch fühlte ich mich irgendwie so. Der Urlaub war vorbei, aber er war doch auch so schön gewesen, hach Mensch. Aber ein Tipp, um das „PHS“ zu überwinden – so rieten die einschlägigen pseudo-wissenschaftlichen Internetseiten – ist, einfach schon mal den nächsten Urlaub zu buchen. Daher bin ich schon mitten in den Planungen für die nächste USA-Reise.

    Dauerhaft bleiben? Wie geht Auswandern in die USA?

    Manche Menschen begnügen sich nicht mit einem selbst fünf Wochen langen Aufenthalt in den USA, sondern wollen permanent bleiben. Wie geht das? Es gibt folgende Möglichkeiten:

    1. Der Klassiker: Eine/n US-Staatsbürger/in heiraten.
    2. Auch eine schnelle Möglichkeit: In den USA einen Job annehmen. Aber: Diese Alternative kann nur funktionieren, wenn das Unternehmen wirklich keine adäquate Alternative unter den verfügbaren US-Bürgern finden konnte – man also als Einwanderer die ultimative Besetzung für den Job ist. Hier kommen im Prinzip ohnehin nur Jobs in leitenden Positionen, für Akademiker und ähnlich hoch Qualifizierte in Frage.
    3. Die Greencard Lotterie: Auch irgendwie ein Klassiker, aber mit möglicherweise sehr langer Wartezeit. Jedes Jahr im Herbst können sich Einwanderungswillige aus aller Welt für eine Greencard bewerben, um damit Staatsbürger der USA zu werden. Ob und wann es klappt, ist allerdings nicht vorherzusagen.
    4. Bürgschaften: Wer einen Bürgen in den USA hat – das kann ein Unternehmen oder eine Privatperson sein -, kann auch Chancen auf eine Migration in die USA haben. Der Bürge muss den Migranten sozusagen mitfinanzieren, sponsern. Das Sponsoring muss auch im Falle einer möglichen Scheidung greifen oder wenn Bürge oder Immigrant die USA dauerhaft verlassen.

    Schön hatten wir’s trotzdem 🙂

    Aber natürlich habe ich die Zeit in den letzten zwei Wochen nicht nur genutzt, um Trübsaal zu blasen. Nein, nein, nein:

     

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    Mein USA Blog – Teil 11: Letzte Tage & goodbye

    Ja, alles hat ein Ende, auch fünf Wochen irgendwann mal, nach fünf Wochen eben. Und ja, sie sind heute rum, aber bevor es gleich zum Flughafen geht, lassen wir die letzten Tage noch einmal Revue passieren, denn wir waren noch einmal Downtown. Dort habe ich mein Fotoalbum mit den Wolkenkratzern vervollständigt, war aber auch viel weiter unten in der Stadt. Und als Kontrastprogramm gab’s gestern noch einmal volle Power Natur hier im schönen Washington.

    Goin‘ Downtown again

    Schon  im 10. Beitrag ging es ja nach Downtown Seattle – einmal dann doch Tourist sein. Doch Nicole war nicht zufrieden mit dem, was wir an diesem Tag bereits gesehen hatten. Deswegen „parkten“ wir die Kinder bei zwei Schulfreunden und machten uns alleine auf den Weg, um mehr zu entdecken.

    Der schwarze Turm

    Den Beginn machte natürlich ein Zwischenstopp bei Starbucks – Ohne ein Käffchen fahren wir nirgendwo hin. Dann ging es wieder mitten rein und zwischen die Hochhäuser. Rein ins Parkhaus, raus aus dem Parkhaus und die Sammlung von Hochhausbildern vervollständigen – dies mal war auch der ganz große schwarze Turm dabei:

    Seattle Downtown eine Etage tiefer

    Dann ging’s von den Hochhäusern runter in den Keller. Die Seattle Underground Tour ist eine Reise, die tief in die Katakomben und die frühe Geschichte der Stadt geht. Anders als ich dachte, geht’s aber bei Underground nicht um U-Bahnen, sondern tatsächlich um den Untergrund. So gingen wir mit einer großen Gruppe auf das Level der Straßen im 19. Jahrhundert – und das liegt ca. 4 Meter unter der heutigen Stadt. In 90 Minuten sind wir kreuz und quer unter dem Pioneer Square herumgewandert und haben in einer sehr witzigen Führung viel über die Gründerväter der Stadt, eines der „hässlichsten Parkhäuser der Welt“ und die großen Probleme mit großen Geschäften in der Stadt erfahren.

    Einfach nur coole Aussicht

    Danach ging’s einmal durch Downtown durch in Richtung Public Market Center, einem der größten Anziehungspunkte für Seattle-Besucher, wie man auch unschwer erkennen konnte:

    Auf Richtung Berg und zum Northwest Trek

    Apropos Mount Rainier: Nach diesem neuerlichen städtischen Erlebnis am Montag ging es gestern deutlich näher an den Berg ran, als wir in den Naturpark Northwest Trek fuhren. Das müsst Ihr Euch wie einen riesigen Zoo mit Nationalforest vorstellen. Viel Flora und Fauna, typisch Northwest, typisch Washington:

    Würdiger und leckerer Abschluss

    Am Abend nach dem großartigen Naturschauspiel ging es dann gestern Abend noch mit der gesamten Family zum Abschiedessen. Wir fuhren nach Tacoma Old Town, an die Commencement Bay, wo wir das beste Happihappi des gesamten Trips hatten, im C.I. Shenanigans. Sehr schickes Interieur, Live-Jazz-Band und ein sagenhafter Ausblick über die Bucht. Dazu das wie gesagt tolle Happi-Happi:

    Ja, und dann – nach den hervorragenden Speisen (alle haben alle alles probieren lassen) ging’s nach dem Abschiedsessen wieder nach Hause, mein Zuhause in den letzten fünf Wochen, das sich auch wie eines angefühlt hat. Es wurden bereits diverse Geschenke ausgetauscht und gegenseitige Einladungen für die nächsten Besuche ausgesprochen. Und jetzt ist es langsam Zeit, sich zu verabschieden.

    Den ersten Abschied hatten wir dann kurz vor dem Schlafen gehen, Brandon musste heute Morgen früh zur Arbeit. In ca. 3,5 Stunden fahren wir dann zum Flughafen, dann heißt es auch Abschied nehmen von den Kiddies und Nicole – Es wird sicher kein allzu leichter Abschied, aber auch keiner für lange Zeit, darin sind wir uns alle einig.

    Mir ist es jetzt noch zu früh für eine komplette Restrospektive. Die ganzen Eindrücke der letzten Wochen müssen sich erstmal setzen – vielleicht wenn ich mich 10 Stunden im Flugzeug setze. Wenn ich nochmal zurückdenke, an das Baseballspiel, den 4th of July, Montana, Yellowstone, das Stinktier, Lopez Island, Downtown und die vielen kleinen Highlights dazwischen – Da ist schon einiges, was sich an Eindrücken setzen wird. Und dann setze ich mich nochmal hin und mache das Dutzend hier voll.

    Ich habe jetzt noch eine Ladung Wäsche zu trocknen, packe jetzt alles schon mal soweit ein und in ca. 3 Stunden geht’s dann zurück nach Deutschland.

    Ich freue mich sehr auf Sammy  🙂

     

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    Mein USA Blog – Special: Drohnenfotos von Lopez Island

    Ihr dachtet, meine Handy-Fotos waren schon atemberaubend? Nee, ich ja auch nicht wirklich immer, aber ich habe mir Mühe gegeben. Geld ausgeben geht aber auch, und das hat Brandon irgendwann scheinbar mal gemacht, denn er hat (wie ich schon in Teil 4 angeschnitten hatte) eine Drohne. Mit der kann er nicht nur Leute irritieren oder andere Daddys neidisch machen, sondern auch 1a-Bilder damit machen. So geschehen zum Beispiel auch während unseres Trips nach Lopez Island. Doch was lamentiere ich hier ‚rum? Seht einfach selbst diese wunderschönen Bilder:

    Habt Ihr hier ein Lieblingsfoto? Ich auf jeden Fall!

    Insgesamt hab ich 170 Drohnenfotos von Brandon bekommen. Mehr gibt’s dann demnächst zu Hause 😉

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