7 Fehler, die es beim Gestalten einer Broschüre zu vermeiden gilt

Wir leben in einer digitalen Zeit, in der so gut wie jedes Unternehmen über eine Firmenwebsite verfügt und Newsletter verschickt. Aber gerade deshalb sticht eine hochwertige Broschüre als Werbemittel hervor. Denn im Gegensatz zu den flüchtigen Internet-Medien vermittelt eine schön gestaltete und hochqualitativ gedruckte Broschüre Dauerhaftigkeit. Vermeiden Sie die häufigsten Gestaltungsfehler mit diesen sieben Tipps:

  1. Fehlendes Konzept

Überlegen Sie als Erstes, was eigentlich das Ziel Ihrer Broschüre ist – was und wen wollen Sie damit erreichen? Handelt es sich um eine allgemeine Broschüre, um Ihr Unternehmen vorzustellen oder soll zum Beispiel ein konkretes Produkt damit beworben werden? Denken Sie im Detail darüber nach, welche Informationen für Ihren Zweck und Ihre Zielgruppe von Bedeutung sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Inhalt Ihrer Broschüre einen echten Mehrwert bietet – wenn alle darin enthaltenen Informationen bereits auf Ihrer Website zu finden sind, haben Ihre Leser keinen Grund, die Broschüre zu lesen. Die Broschüre sollte ein informatives Dokument darstellen, das Ihre Kunden immer wieder gerne zur Hand nehmen.

  1. Mangelnde Druckqualität

Der erste Eindruck zählt. Das beste Konzept nützt nichts, wenn es an der Druckqualität hapert und das Endprodukt dadurch minderwertig wirkt. Suchen Sie sich einen professionellen Druckpartner, der Ihre Visionen ansprechend umzusetzen vermag. Eine gute Druckerei sollte verschiedene hochwertige Papiersorten im Angebot haben und mehrere Druckverfahren anbieten. Die Online-Druckerei Cewe-Print verwendet für Broschüren beispielsweise keine Papiere mit einer Grammatur unter 135g/m2, da ein zu dünnes Papier wenig stabil ist und schnell billig wirkt. Allein das ist bereits ein Qualitätsmerkmal, auf das Sie achten sollten. Außerdem bietet eine seriöse Druckerei eine breite Auswahl an Formaten und Bindungen an und steht Ihnen bei der Auswahl beratend zur Seite.

  1. Schlecht strukturierter Aufbau

Machen Sie sich auch einige Gedanken zum Aufbau. Denn die klassische Struktur von Vorwort – Unternehmensgeschichte – Produktpalette – Kontaktdaten ist nicht immer zielführend oder fesselnd. Besser ist, den Aufbau der Broschüre von deren Zweck abhängig zu machen. Erfahrungsgemäß lesen Kunden spezifische Broschüren, wie zum Beispiel Produktbroschüren, genauer als allgemeine Unternehmensbroschüren. Deshalb empfehlen sich für spezifische Produktbroschüren aufeinander aufbauende Kapitel, während bei allgemeinen Broschüren vor allem ein ansprechendes Design wichtig ist. So können Sie die Aufmerksamkeit des Lesers wecken und sein Auge auf bestimmte Abschnitte ziehen.

  1. Zu viel Text

Es ist aus Unternehmersicht verständlich, möglichst viele Informationen in einer Broschüre unterbringen zu wollen. Aber niemand möchte sich durch elend lange Textwüsten quälen – Sie riskieren damit, Ihre Leser zu verlieren. Achten Sie bei der Gestaltung der Broschüre darauf, den Text durch interessante Grafiken und packende Bilder aufzulockern. Halten Sie sich kurz und unterscheiden Sie wirklich relevante Informationen von unnötigen Details. Fürchten Sie sich nicht vor Weißraum – dieser ist ein wichtiges Gestaltungselement, der den Text erst richtig hervorstechen lässt.

 

  1. Zu trockener Schreibstil

Nicht nur zu viel Text, auch ein zu trockener Schreibstil ist ein häufiges Problem bei Unternehmensbroschüren. Vermeiden Sie lange Schachtelsätze, die dann vielleicht noch mit zahlreichen Fachbegriffen und Fremdwörtern gespickt sind. Ein guter Text sollte klar und lebendig sein, so dass der Leser in den Textfluss hineingezogen wird. Wenn Sie wenig Erfahrung mit der Erstellung derartiger Texte haben, empfiehlt es sich, einen Spezialisten hinzuzuziehen. Gute Texter sind ihr Geld wert.

  1. Fehlende Handlungsaufforderung

Im Idealfall stellt Ihre Broschüre einen Erstkontakt zu neuen Kunden dar. Aber die Kunden sollen sich nicht nur damit begnügen, die Broschüre zu lesen – sie sollen daraufhin auch handeln. Deshalb ist ein sogenannter „Call To Action“ ein Muss. Liefern Sie Ihren Lesern einen Grund, Sie zu kontaktieren und machen Sie klar, wie die nächsten Schritte aussehen.

  1. Keine klare Kontaktmöglichkeit

Womit wir beim letzten Punkt wären: Allzu viele Broschüren bieten zwar detaillierte Informationen zu Produkt und Unternehmen, vergessen dann aber, eine klar ersichtliche Kontaktinformation anzugeben. Soll der Kunde mit Ihnen in Kontakt treten, so muss ihm das leichtfallen. Platzieren Sie Ihre Telefonnummer und Website-Adresse an einer gut ersichtlichen Stelle. Denn wenn der Kunde ewig lang nach der gewünschten Information suchen muss, verliert er womöglich die Geduld und verzichtet ganz auf die Kontaktaufnahme.

 

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