Ablauf von Texteraufträgen, Teil 3: Angebotserstellung

So, da jetzt die wichtigsten Details rund um den gerade entstehenden Auftrag geklärt sind, siehe hier, geht es nahtlos weiter zum nächsten Schritt, dem Angebot. Der Textbedarf ist ermittelt, es gibt ein schlüssiges Briefing, jetzt ist der Texter dran: Butter bei die Fische, wie die Kollegen im Norden so schön sagen. Wie man ein Angebot erstellt und worauf es dabei ankommt.

Schriftform des Angebots

Das Angebot ist der letzte Schritt, um einen neuen Auftrag so richtig schön festzuzurren. Ich nutze zur Angebotserstellung WISO Mein Büro, ebenso wie auch zur Rechnungserstellung. Das Angebot kann man dann per PDF oder auch schönem Briefpapier verschicken und dann voller Vorfreude darauf warten, dass es der Kunde dann letztendlich auch annimmt.

Das Wesentliche vorher abklären – keine Überraschungen

Doch was steht am besten drin im vollständigen Angebot? Natürlich sollte man alles Wesentliche und eventuell kritische schon im Erstgespräch mal angesprochen haben oder den Kunden jedenfalls nicht mit etwas ganz Wesentlichem überraschen. So sollte der Preis auf jeden Fall schon geklärt sein, und auch über den Zeitrahmen hat man sich in der Angebotsphase vielleicht vorher schon unterhalten.

Besondere Zahlungsmodalitäten

Speziell bei Texten steht im Angebot immer die Textmenge, die Länge der Texte, also die Wortzahl und ein Preis, der für den so entstehenden Gesamtumfang des Auftrags entsteht.
Auch Details und eventuelle Sonderregelungen zur Bezahlung sollten im Angebot stehen. Wenn ich also zum Beispiel eine Anzahlung erhebe oder etwa eine Drittelzahlung, dann sollte das so im Angebot verankert sein.

Rechtliches im Angebot

Auch kann es nicht schaden, direkt vor Beginn des Auftrags Rechtliches im Angebot zu klären, wie den Haftungsausschluss, wer die Rechte an den Texten hat und dass diese nach Entrichtung des Honorars an den Auftraggeber gehen – so mache ich es jedenfalls.

Mit Unterschrift ist der Auftrag sicher

Bei manchen Aufträgen lege ich Wert darauf, dass ich das Angebot unterschrieben zurück erhalte, bevor ich mit der Auftragsbearbeitung starte. Das ist besonders bei großen Aufträgen so, die auch lange Zeit in Anspruch nehmen. Mit einer Unterschrift bin ich auf der sicheren Seite. Diese Seite kann auch wieder auf Briefpapier kommen, per FAX oder auch als Scan per Email, sie sind alle gleich rechtskräftig. Und danach kann es losgehen, und zwar mit der ersten textlichen Kostprobe. Um die geht’s im nächsten Teil.

Weiter geht’s hier mit: Ablauf von Texteraufträgen, Teil 4: Erste textliche Kostprobe

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