Ernährungsumstellung: morgens & mittags

Frühstück: Zeit für Kohlehydrate, Start in den Tag

Morgens esse ich Kohlehydrate – die sind OK, solange Du sie in Maßen isst, sonst werden sie direkt in Fett umgewandelt. Low oder No Carb habe ich mal versucht, macht mir keinen Spaß, dann ziehe ich es auch nicht durch. Zum Frühstück esse ich zwei Scheiben Brot und zwei Scheiben Knäcke. Drauf gibt’s dünn Butter und mageren Aufschnitt (meistens mit Hühnchenfleisch) oder auch Käse bzw. Frischkäse.

Speziell Käse-Brote kannst Du Dir super verfeinern. Schneide Dir Tomaten oder Gurken dazu, etwas (Meer-)Salz und Pfeffer dazu, yummy. Gerne nehme ich auch etwas Senf und Tomatenmark mit aufs Käsebrot. Schmeckt sehr gut und ist viel besser als so Sachen wie Mayo und Ketchup.

Warum esse ich doch so relativ normal zum Frühstück? Angelehnt an eine alte Regel, die ich mal gehört habe (morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler oder so) habe ich für mich auch entdeckt, dass mich ein befriedigendes Frühstück (wie gesagt, ich spreche hier aus meiner Perspektive) einfach besser durch den Tag bringt. Ich kann also nicht eine Schüssel Yoghurt und einen Apfel essen und dann fünf Stunden satt sein. Zudem ist das Frühstück bei mir die Kohlehydratzufuhr, auf die ich persönlich nicht gänzlich verzichten möchte.

Mittagessen – wenn cheaten, dann jetzt

Während dieses Frühstück also relativ safe ist, ist das Mittagessen bei mir die flexibelste Mahlzeit. Hier sind auch die meisten Aktionen an den Cheat Days gelagert, wie ins Restaurant, Nudelgerichte oder auch mal was mit Panade. Wobei selbst an Cheat Days einige Sachen für mich schon tabu sind, wie Tiefkühlpizza, Burger-Ketten, Sahnetorten oder Fertiggerichte.

Zum Mittagessen versorge ich mich erstens selbst, denn da weiß ich, was ich esse und ich esse – wenn ich sündige – auch nicht zu viel davon. So befriedige ich Gelüste nach bestimmten Dingen, auf die ich manchmal Lust habe, muss mich aber nicht gleich deswegen in die Ecke stellen und schämen.

Das ist für mich zum Beispiel die selbstgemachte Carbonara, Wraps mit Rindfleisch, Himmel und Äd oder auch mal selbstbelegte Pizza, mit dem Jungen oder wenn Besuch da ist. Wenn solche Dinge auf den Tisch kommen, genieße ich sie wirklich – es gibt dann auch mal ein Malzbier dazu -, aber ich esse wesentlich weniger davon als früher und ich esse eben auch nicht jede Woche oder gar täglich in dieser Kategorie.

„Erlaubtes“ Mittagessen wäre in meiner Küche zum Beispiel:

  • Hühnerfleisch mit Paprika-Tomaten-Sauce + etwas Honig und einen halben Esslöffel Frischkäse (statt Sahne).
  • Ein anderes Hühnchengericht ist mein Curryhuhn Madras wie ich es liebevoll nenne: Hühnerbrustfilet mit viel, viel gelbem Curry, zwei Pfirsichen und etwas Kokosmilch. Super!
  • Ich esse auch gerne Omeletts zu Mittag. Die kann man herrlich mit vielen verschiedenen Zutaten zubereiten, Champignons, Paprika, Kapern, Oliven, Schafskäse, vielleicht auch mal etwas Hühnchen-Fleisch.
  • Sämtliche Fischgerichte (ohne Sättigungsbeilagen, Panaden, Sahnesaucen und Co.) sind super.
  • Ich koche auch regelmäßig einen großen Topf Chili (ohne Reis natürlich). Das Fett vom gebratenen Fleisch schütte ich ab, es kommen Kidneybohnen, Paprika, 2Mais und Möhren mit rein und alles, was mit Tomaten zu tun hat (also passierte Tomaten, Tomatenmark und ein Schüsschen Tomaten-Ketchup, der natürlich Geschmacksache ist). Dann habe ich bestimmt vier bis fünf für mich vollkommen konforme Mahlzeiten, man kann es natürlich auch für später einfrieren.

Weiter geht’s: Ernährungsumstellung zum Abnehmen: abends, Snacks und Heißhunger


 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.