Becoming Texter Düsseldorf – Anekdoten aus dem Umzugsalltag

In 48 Stunden wird mein Umzug abgeschlossen sein. Lust darauf habe ich nach wie vor wenig, doch viel spielt sich in diesen Tagen ab, wegen dieses einen Tages.
Die Anekdote ist per Definition eine besondere Begebenheit und drei davon wollte ich an dieser Stelle mal welche einstreuen. Nicht, weil sie wirklich als allgemeingültig für Tipps zum Umzug angesehen werden können, aber weil sie verdeutlichen, wie sehr man sich mental wegen eines Umzuges verrückt machen kann.

Anekdote 1: Aufnahmen-Vorrat auf der Sky Festplatte

Es war ein braver Gedanke: Filme aufnehmen für die Internet-lose Zeit in der neuen Wohnung. Ich als Sky-Kunde mit 1GB Festplatte habe also satte 50% des Speichers in den letzten Tagen vollgepackt mit Filmen, die mir die Übergangszeit bis zum Besuch des TV-Technikers und des Internet-Menschen zu überbrücken helfen. Braveheart dauert schön lange, doch was bringt mir das, wenn ich ohne meinen neuen Sky-Receiver gar nicht auf die Aufnahmen zugreifen kann? #Fail

Anekdote 2: Heimtrainer verkauft wegen Knackgeräusch

Da liege ich auf der Couch und meine Gedanken kreisen nur um eines: ‚Hoffentlich geht beim Umzug alles gut!‘. Ich brauchte „Diversione“ und setzte mich auf meinen Heimtrainer. Als ich so strampelte und mich auf die Endorphine nach dem Training freuen wollte, drängte sich doch wieder ein anderer Gedanke in den Mittelpunkt: ‚Hoffentlich geht beim Umzug alles gut!‘. Und außerdem machte der Heimtrainer ein so lästiges Knackgeräusch, dass ich beschloss, ihn den Umzugshelfern zu ersparen. Also Heimtrainer bei Kleinanzeigen inseriert, nur 20 Stunden später war er weg und die Umzugskasse etwas flüssiger. Für meinen Sport in Zukunft plane ich übrigens, selbst Umzugshelfer zu werden – nur so, als Ausgleich für meinen Sitz-Job als zukünftiger Texter in Düsseldorf.

Anekdote 3: Am vorletzten Tag alles komplett umorganisiert

Es ist echt Erkältngswetter, oder? Jedenfalls hier, in NRW, weht heute ein streng-kalter Wind, der dann und wann von fiesem Niederschlag – irgendwo zwischen Regen und Schnee- begleitet wird. Wahrscheinlich deswegen kommt es, dass nahezu alle meiner Umzugshelfer entweder selbst krank sind oder sich am Wochenende eigentlich auch gut um kranke Frauen oder Kinder kümmern könnten.
Kurz: Der Gedanke, ‚Hoffentlich geht beim Umzug alles gut!‘, übermannte mich vollkommen, sodass ich jetzt doch ein Umzugsuntgernehmen nehme.

In 48 Stunden wird mein Umzug abgeschlossen sein, doch genau so viele Stunden vorher habe ich alles umgeworfen. Ich umwerfender guter Freund gebe lieber Geld aus und gebe damit meinen Freunden die Chance, sich um ihre Gesundheit oder die ihrer Lieben zu kümmern. Eine Einladung ins „Ürige“ ist dabei schon herausgesprungen.

Läuft bei mir 😉

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