Betriebsrechtsschutz & Forderungsmanagement

Wenn Kunden nicht zahlen, ist das ärgerlich. Den Ärger kann man aber wenigstens durch das Forderungsmanagement lindern. Meine erste Erfahrung mit dieser Leistung meines Rechtsschutzes.

Drei Mahnungen, was dann?

Mit dem betrieblichen Rechtsschutz steht man in so einer ärgerlichen Situation nicht allein da. Das erste Mal musste ich vor kurzem von diesem Instrument meines Rechtsschutzes Gebrauch machen und obwohl es natürlich unangenehm ist, war ich doch neugierig, wie und ob das Ganze funktioniert.

Zum Wie: Um das Forderungsmanagement nutzen zu können, musste ich zunächst eine Erklärung zum Geldwäschegesetz ausfüllen und an ein Inkasso-Unternehmen faxen (Fax gut, beschlunigt derartige Prozesse enorm!). Danach erhilt ich per Mail ein Passwort zum Login des Portals für Forderungsmanagement. Und schon ging’s los: Die Daten des Schuldners und Details zum Gegenstand, Höhe der eigenen Mahngebühr eintragen hier ein Häkchen, dort ein Kreuzchen, abschicken, fertig. Das Ausfüllen ging schnell und einfach und dank Forderungsmanagement hat man eine Art doppelten Boden. Sehr schön fand ich auch die Auswahl zur Art des Anschreibens an den Schuldner, freundlich oder direkt, mit Beispieltext 🙂

Zwischendurch werde ich nun per Email über den Fortgang des Verfahrens informiert und warte nun aufs Geld. Über das Ob kann ich also noch nichts sagen, aber ich bin da ganz gelassen.

Wenn schon fordern, dann richtig

Natürlich wäre es mir auch lieber, der Kunde würde einfach seine Rechnung bezahlen. Wenn es aber dann und wann mal jemand wirklich soweit kommen lässt (bei mir jetzt der erste in 2 1/2 Jahren!), ist es gut, wenn man das Ganze in die freundlichen aber bestimmten Hände des Forderungsmanagements und eines Inkasso-Unternehmens geben kann.

 

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