Game Review – Wolfenstein: The New Order, Teil 1

Was wäre, wenn der Zweite Weltkrieg einen anderen Ausgang genommen hätte? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur der Roman Vaterland von Robert Harris, sondern auch Wolfenstein: The New Order. Ein Shooter im wirklich klassischen Sinne, dem durch seine Thematik vor allem in Deutschland eine besondere Rolle zukommt. Darüber hinaus bietet Wolfenstein: The New Order aber auch viel mehr: Jede Menge Action, eine großartige Atmosphäre und echte Endgegner.

Wolfenstein, ein Meilenstein

Die erfahrenen Wolfenstein-Fans, Shooter-Spieler und PC-Gamer werden wissen, Wolfenstein: The New Order ist beileibe keine neue Erfindung, sondern die lang erwartete Fortsetzung einer klassischen Computerspiel-Serie. Die Geschichte, deren neustes Kapitel im Mai 2014 geschrieben wurde, begann bereits in den Kinderschuhen des PC:

Die Wolfenstein-Serie ist somit als echtes Kulturgut in der Geschichte des Computerspiels zu sehen und steht in einer Reihe mit Titeln wie Doom oder Duke Nukem.

Kriegseintritt – Los geht’s

Nachdem wir uns über Steam alle wichtigen Daten heruntergeladen haben, geht’s auf in den Kampf. Unterlegt von martialischen Gitarren-Riffs können wir zunächst einmal zwischen fünf Schwierigkeitsgraden auswählen, hier die beiden Extreme, ganz leicht…

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…und ganz schwer…

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Zusätzlich ist es möglich, durch fleißiges Sammeln von Hidden Items weitere Spiel-Modi freizuschalten. In denen geht es teilweise richtig hart zur Sache, doch dazu später mehr.

Typisch Bethesda: Rein ins eiskalte Wasser…

…oder auch in die Hitze der Schlacht, denn direkt nach dem Startbutton stehen wir bereits unter Beschuss. Bethesda – eigentlich dieses Mal „nur“ Publisher des Games – ist ja bekannt für besonders findige Einstiege in seine Spiele, siehe Skyrim oder Fallout 3. Das gelingt auch diesmal, das kann Machinegames auch.

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Ohne weiteres Blabla befinden wir uns nämlich im turbulenten Anflug auf die Festung von General Totenkopf, den Haupt-Antogonisten. Er ist der Anführer des Regimes, das ja eigentlich Nazi-Deutschland darstellen soll. Durch besondere Bestimmungen gibt es aber hier in Deutschland keine verfassungsfeindlichen Symbole zu sehen, doch auch dazu später mehr.
Jedenfalls haben wir schon in den ersten Minuten des Games alle Hände voll zu tun, nicht mit dem Vogel ins Meer zu stürzen und bekommen gerade eben so noch eine Bruchlandung an der umkämpften Küste hin.

Dort warten schon Sperrfeuer und mechanische Kampf-Roboterhunde, die uns die Anlandung nicht eben leicht machen. Hier setzt uns das Spiel erstmals frei ab, um erste kleine Aufgaben zu lösen. In der Folge erklimmen wir die Außenfassade von Totenkopfs Trutzburg und kämpfen uns im Inneren durch die Massen seiner Schergen. Sofort sind hier alle Waffengattungen am Start, wir können entweder Messer werfen oder auch die Minigun auspacken.

Fast am Ziel. Der Beginn vom Spiel.

Nachdem wir uns angeschickt haben, mit einer kleinen Truppe von Kampfgenossen das gegnerische Hauptquartier zu stürmen, um den Ausgang dieses Krieges doch noch zu unseren Gunsten zu gestalten, landen wir in Totenkopfs Labor. Mit Hilfe seiner fiesen Maschinen-Helfer bringt er uns in seine Gewalt. Auf dem einzig möglichen Fluchtweg stürzen wir uns aus dem Turm hinunter ins tosende Meer, nicht ohne unterwegs noch einige Metallsplitter in den Kopf zu bekommen.

Nach diesem ersten tubulenten Spielabschnitt kommt…der Vorspann.

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Wow, weiter geht’s im zweiten Teil vom Games Review – Wolfenstein: The New Order.

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