Gedanken zur Digitalisierung

Viele Versuche der Definition des Begriffs Digitalisierung scheitern manchmal, weil sie nicht in die Breite gehen. Denn Digitalisierung ist nicht mit einer Erklärung, bzw. einem allein stehenden Aspekt dieses Wandels hin zum Digitalen erklärbar. Die Digitalisierung ist – soweit lässt sich das simpel und in einem Satz sagen – eine Entwicklung zu einem digitaleren Leben. Wie aber auch das Leben selbst ist dieser Wandel vielseitig und hält in viele Bereiche des Lebens Einzug, von der Arbeit über das Privatleben bis hin zu der Frage, ob es sich bei der Digitalisierung um eine plötzliche Umwälzung oder einen fast schon natürlichen Prozess handelt.

Digitalisierung elektronischer Geräte

Ein Aspekt der Digitalisierung, der eigentlich jedem auffällt, ist die Entwicklung elektronischer Geräte und ihrer Peripheriegeräte. Ein ganz einfaches und verständliches Beispiel ist der Computer. Er hat in seinen Anfängen noch ganze Räume gefüllt, ohne dabei eine herausragende Rechenleistung im heutigen Maßstab zu erzielen. Heute – so berichtet die Folklore – erbringt ein handelsüblicher Laptop mehr Leistung als die gesamte Nasa-Leitstelle bei der ersten Mondlandung.

Die Digitalisierung in unserer Hand

Hinzu kommen zahlreiche weitere Beispiele dafür, dass die Digitalisierung sich praktisch in unseren Händen abspielt: Vor allem mit dem Start von Handys und zu Beginn des Jahrtausends durch die Smartphones vollzog sich Digitalisierung sozusagen bei jedem von uns mit dem nächsten Vertragshandy. Aktuelle Telefone können, wozu man früher zehn verschiedene Einzelgeräte brauchte von Kamera über Organizer und Taschenrechner bis hin zum Internet-Browser hat die Digitalisierung alles ins Taschenformat komprimiert.

Digitalisierung im Privatleben

Damit seien auch schon zwei große, wichtige Beispiele für Digitalisierung im Privaten genannt. Doch die Geräte können nicht nur sehr viel, sie sind auch Antrieb der sozialen Netzwerke. Manchmal werden sie als Fluch, manchmal als Segen empfunden, soziale Netzwerke werden durch die Digitalisierung (nicht zuletzt auch der mobilen Endgeräte) erst ermöglicht; ebenso wie alles, was wiederum durch diese sozialen Medien möglich wird: Vom Teilen der Urlaubsfotos bis hin zur Manipulation von Präsidentschaftswahlen hat die Digitalisierung nachhaltig die Welt verändert.

Vernetzung von Geräten

Damit einher geht auf der technischen Ebene natürlich auch die Vernetzung von Elektronikgeräten. Auch hier spielen Smartphones eine Rolle, aber es geht mehr und mehr auch noch einen Schritt weiter, zum Beispiel bei den Smart Homes. Hier sind alle Geräte irgendwie smart, der Kühlschrank kann seinem Besitzer seinen aktuellen Kalorienverbrauch nennen oder auch schon mal im Hintergrund den nächsten Wocheneinkauf bestellen. Die Waschmaschine kann neues Waschmittel ordern und Smart Speaker wie zum Beispiel Amazon Echo (auch als „Alexa“ bekannt) sind sowieso allgegenwärtig, dimmen das Licht oder zählen die Minuten herunter, bis die Aufbackbrötchen fertig sind.

Digitalisierung im Job

Viele Errungenschaften der Digitalisierung sind natürlich auch im Berufsleben interessant. So verändern sich durch die Digitalisierung die Arbeitsmittel und Arbeitsplätze, aber auch die Arbeitsweise geht den Prozess der Digitalisierung mit. Traditionelle Arbeitsstrukturen sind im tertiären Sektor und vor allem im Quartärsektor nicht mehr gefragt, weswegen Ältere sich durchaus auch vor der Digitalisierung fürchten.
Letztlich ist die Digitalisierung durchaus mit der industriellen Revolution vergleichbar. Sie bringt tiefgreifende Veränderungen im gesamten Spektrum des menschlichen Lebens mit, die in ihrer Tragweite heute nicht vollkommen abzusehen sind.

Ein Text, der ursprünglich für einen Kunden gedacht war, der mir dann aber so gut gefallen hat, dass ich ihn lieber für mich behalte 🙂
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