Die Image Broschüre – Ein guter Start ins Texter-Business

Nach dem Entschluss, als freier Texter eine Karriere zu starten, steht die Frage an, wie man sich bei Kunden präsentiert. Ein guter Präsentationsweg sind Image Broschüren. Darin kann man seine Kreativität zeigen, sie voll ausleben und sich vor allem gegenüber anderen Bewerbern deutlich abheben. Bei allen kreativen Freiheiten der eigenen Außendarstellung gilt es aber auch bei Image Broschüren ein paar wichtige Grundsätze zu beachten.

Image Broschüren sind Marketingelemente, die normalerweise von Werbeagenturen, PR-Firmen oder großen Unternehmen genutzt werden. Sie sind Teil des sogenannten Below-the-Line-Marketings und sprechen ausgewählte Bestands- oder potentielle Neukunden direkt an. Ausgewählt sind die Kunden deshalb, weil sie sich direkt für das angebotene Produkt, in diesem fall Texte, interessieren.

Um mit einer Broschüre gute Textarbeit und Kreativität zu proklamieren, sollten die Broschüren selbst natürlich absolut fehlerfrei sein, denn wer als Texter schon in der Bewerbung Fehler macht, macht etwas falsch! Doch vor dem Texten steht zunächst einmal das Grundkonzept einer Mailing-Aktion mit Broschüren. Die wichtigsten Fragen dabei: Wie positioniere ich mich? Wie stelle ich mein Angebot dar? Welches Design soll die Broschüre haben?

Fangen wir hinten an und kümmern uns zunächst um das Design. Text ist ja per sé kein besonders aufregender Stoff. Das heißt aber nicht, dass die Broschüre nicht aufregend aussehen kann! Schon durch die Wahl des Formats kann man sich deutlich von anderen Bewerbern abheben. Es gilt, auf dem Schreibtisch der Entscheider unter all den Bewerbungsmappen aufzufallen. Daher zwei Design-Prinzipien, die als grundlegende Formel schon mal hilfreich sein können: Anderes Format + auffällige Farbe = Hingucker!

Die Frage nach der Darstellung des eigenen Text-Angebots stellt sich gleich danach. Sicher sollte die Broschüre nicht nur auffällig, sondern auch schnell erfassbar sein. Dafür sorgt man, indem man sich auf wenige Seiten beschränkt. Die werden gefüllt mit den besten Arbeitsproben und Leistungen, die man bisher erbracht hat. Vielseitigkeit sollte sich in der Image Broschüre eben durch die angebotenen Leistungen widerspiegeln und nicht durch eine 20-seitige Broschüre.

Die Positionierung erfährt schon durch die Arbeitsproben und das Design erste Konturen. Weiter geht’s nun mit der Formulierung und dem Fine-Tuning der Broschüre. Hier helfen kleine, pfiffige Headlines, die alle ein und dasselbe Thema bedienen und auch mit dem Gesamtkontext des Konzepts harmonieren sollten. Und schon sieht man den potentiellen neuen Arbeitgeber vor seinem geistigen Auge: Er/Sie blättert in der Broschüre, nickt anerkennend mit dem Kopf und beschließt, den Bewerber kennenlernen zu wollen.

Nun muss man beim Gespräch nur noch halten, was die Broschüre verspricht…

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