Mein USA Blog – Teil 10: Downtown

Hallo Deutschland! Bei Euch ist es gleich 0:00 Uhr, Ihr habt immer noch 25 Grad, das hatten wir hier tagsüber  😈 Schönes Wetter auf jeden Fall, um mal nach Downtown zu fahren. Was es da so zu sehen gab, welche gastronomische Überraschung ich dort erlebte und wie teuer hier eine Strafe für zu langes Parken ist, lest Ihr (fast alles) hier und jetzt!

Schon die Luft raus?

Irgendwie ist es hier im Blog ja auch zu spüren: Montana und Lopez Island waren auf jeden Fall zwei fette Highlights in meinem Trip. Da hab ich mich schon gefragt, ob jetzt schon die Luft raus ist, ob ich noch ‚was machen und sehen möchte. Und Nicole fragte mich das am Montagabend auch. Spontan hatte ich noch folgende Ideen, zumindest, was weitere Trips angeht:

  • Vancouver
  • Portland
  • Downtown

Sieh mal die hohen Häuser

Als musikalische Begleitung zum Lesen ;)

Jedenfalls war es beschlossene Sache, übermorgen, bzw. gestern würden wir nach Downtown fahren / gefahren sein. Auf der Liste der Orte, die man sich noch in einem Trip anschauen könnte, ist Downtown Seattle auf jeden Fall der nächstgelegene, sodass nach gut 20 Minuten schon die Skyscrapers auftauchten, die mich schon auf dem Weg zum Baseball so begeistert hatten:

Wiedersehen nach 20 Jahren: Space Needle

Was ein Moloch 😀 Und dann, als wir tief im Großstadtdschungel drin waren, also wirklich mitten drin, im Seattle Center, suchten wir uns einen Parkplatz direkt unter der Sehenswürdigkeit Seattles: Und dann stand ich direkt neben dem Space Needle:

Natürlich wollte ich auch rauf auf den Needle, aber Nicole hat Höhenangst und die Kinder fanden’s langweilig und…nein, ehrlich gesagt habe ich auch Höhenangst und mit war auch schon der Düsseldorfer Fernsehturm zu viel 😉

Lass heute halt mal Touristen sein

Wie eine Touri-Familie taperten wir als erstes mal vom Parkplatz zum Spielplatz rüber, der direkt am Fuße des Space Needles gelegen und vollkommen überlaufen von Summer-Camp-Kindern war. Hier war tierisch was los und die Kiddies konnten sich erstmal etwas austoben. Danach gab’s was für die Erwachsenen: Kaffee bei Starbucks und dann rein in eine weitere Attraktion, die auch nur eine Minute Fußweg entfernt war:

Da ist sie also, die Seattle Monorail, hier gibt’s mehr Info, und nach einer nur zweiminüten Fahrt durch Downtown, die ich easy komplett mit dem Handy filmen konnte, waren wir direkt zwischen den Hochhäusern:

Auf in die Cheese Cake Factory

Kenner der Serie The Big Bang Theory werden sie kennen: Die Cheese Cake Factory, die es hier in Downtown auch gibt und die wir uns freilich nicht entgehen lassen wollten:

Strafzettel fürs Parken in München? Köln? Hamburg? Hahahaha, süß!

Anschließend waren wir auf dem Rückweg noch in einem entzückenden kleinen Shop namens Fuego, wo Nicole sich sehr begeistert über zwei Dinge zeigte. Die habe ich dann unter tatkräftiger Mitwirkung der beiden Verkäufer/innen heimlich, sozusagen um Nicole herum gekauft und die bekommt sie dann demnächst als Abschiedsgeschenk – Vielleicht komme ich ja dazu, die hier noch zu zeigen.
Jetzt ging’s mit der Monorail zurück zum Seattle Center. Unglücklicherweise hatte Nicole nur 3 Stunden Parkzeit einkalkuliert. Wir waren eine Stunde zu spät und das kostet hier in Seattle Downtown richtig viel Geld! Möchte jemand raten?

Live like the mountain is out

Was auch mit nur wenigen deutschen Städten vergleichbar ist, ist der Verkehr zur Feierabend-Rushour. Als wir die knapp 4 Meilen durch die City nach einer Stunde hinter uns hatten, ging es auf den schön freien Freeway. Und dort zeigte sich dann die heimliche Hauptsehenswürdigkeit Seattles und der ganzen Region in seiner ganzen Pracht:

Der Mount Rainier, einer der vielen großen, bekannten Berge hier in Washington und übrigens ein Vulkan. Letzter Ausbruch dieser Kette in der Gegend war Mount St. Helens 1980. Und der, vor dem hier alle wirklich Angst haben, ist die Super-Caldera in dem Ort, wo ich auch neulich schon mal war: Yellowstone Nationalpark, ein so genannter Global Killer.
Aber machen wir uns darüber jetzt mal keine Sorgen, sondern leben frei nach dem Motto, das nach diesem Anblick benannt wurde: Wenn Ihr vielleicht etwas ranzoomt, könnt Ihr den Mount Rainier sehen. Ein erhebendes Gefühl, und die Leute hier haben ein Sprichwort, das besagt, „Live like the mountain is out„. Das sagt man, weil man hier schlechtwettergeplagt ist und man eben gute Laune hat, wenn es mal keine Wolken gibt, sondern Sonne, eben ein Wetter, bei dem man den hier heißgeliebten Berg sehen kann.

Eben so’n Wetter wie bei Euch in Deutschland, nur nicht ganz so ätzend heiß 😉

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