Mein USA Blog – Teil 11: Letzte Tage & goodbye

Ja, alles hat ein Ende, auch fünf Wochen irgendwann mal, nach fünf Wochen eben. Und ja, sie sind heute rum, aber bevor es gleich zum Flughafen geht, lassen wir die letzten Tage noch einmal Revue passieren, denn wir waren noch einmal Downtown. Dort habe ich mein Fotoalbum mit den Wolkenkratzern vervollständigt, war aber auch viel weiter unten in der Stadt. Und als Kontrastprogramm gab’s gestern noch einmal volle Power Natur hier im schönen Washington.

Goin‘ Downtown again

Schon  im 10. Beitrag ging es ja nach Downtown Seattle – einmal dann doch Tourist sein. Doch Nicole war nicht zufrieden mit dem, was wir an diesem Tag bereits gesehen hatten. Deswegen „parkten“ wir die Kinder bei zwei Schulfreunden und machten uns alleine auf den Weg, um mehr zu entdecken.

Der schwarze Turm

Den Beginn machte natürlich ein Zwischenstopp bei Starbucks – Ohne ein Käffchen fahren wir nirgendwo hin. Dann ging es wieder mitten rein und zwischen die Hochhäuser. Rein ins Parkhaus, raus aus dem Parkhaus und die Sammlung von Hochhausbildern vervollständigen – dies mal war auch der ganz große schwarze Turm dabei:

Seattle Downtown eine Etage tiefer

Dann ging’s von den Hochhäusern runter in den Keller. Die Seattle Underground Tour ist eine Reise, die tief in die Katakomben und die frühe Geschichte der Stadt geht. Anders als ich dachte, geht’s aber bei Underground nicht um U-Bahnen, sondern tatsächlich um den Untergrund. So gingen wir mit einer großen Gruppe auf das Level der Straßen im 19. Jahrhundert – und das liegt ca. 4 Meter unter der heutigen Stadt. In 90 Minuten sind wir kreuz und quer unter dem Pioneer Square herumgewandert und haben in einer sehr witzigen Führung viel über die Gründerväter der Stadt, eines der „hässlichsten Parkhäuser der Welt“ und die großen Probleme mit großen Geschäften in der Stadt erfahren.

Einfach nur coole Aussicht

Danach ging’s einmal durch Downtown durch in Richtung Public Market Center, einem der größten Anziehungspunkte für Seattle-Besucher, wie man auch unschwer erkennen konnte:

Auf Richtung Berg und zum Northwest Trek

Apropos Mount Rainier: Nach diesem neuerlichen städtischen Erlebnis am Montag ging es gestern deutlich näher an den Berg ran, als wir in den Naturpark Northwest Trek fuhren. Das müsst Ihr Euch wie einen riesigen Zoo mit Nationalforest vorstellen. Viel Flora und Fauna, typisch Northwest, typisch Washington:

Würdiger und leckerer Abschluss

Am Abend nach dem großartigen Naturschauspiel ging es dann gestern Abend noch mit der gesamten Family zum Abschiedessen. Wir fuhren nach Tacoma Old Town, an die Commencement Bay, wo wir das beste Happihappi des gesamten Trips hatten, im C.I. Shenanigans. Sehr schickes Interieur, Live-Jazz-Band und ein sagenhafter Ausblick über die Bucht. Dazu das wie gesagt tolle Happi-Happi:

Ja, und dann – nach den hervorragenden Speisen (alle haben alle alles probieren lassen) ging’s nach dem Abschiedsessen wieder nach Hause, mein Zuhause in den letzten fünf Wochen, das sich auch wie eines angefühlt hat. Es wurden bereits diverse Geschenke ausgetauscht und gegenseitige Einladungen für die nächsten Besuche ausgesprochen. Und jetzt ist es langsam Zeit, sich zu verabschieden.

Den ersten Abschied hatten wir dann kurz vor dem Schlafen gehen, Brandon musste heute Morgen früh zur Arbeit. In ca. 3,5 Stunden fahren wir dann zum Flughafen, dann heißt es auch Abschied nehmen von den Kiddies und Nicole – Es wird sicher kein allzu leichter Abschied, aber auch keiner für lange Zeit, darin sind wir uns alle einig.

Mir ist es jetzt noch zu früh für eine komplette Restrospektive. Die ganzen Eindrücke der letzten Wochen müssen sich erstmal setzen – vielleicht wenn ich mich 10 Stunden im Flugzeug setze. Wenn ich nochmal zurückdenke, an das Baseballspiel, den 4th of July, Montana, Yellowstone, das Stinktier, Lopez Island, Downtown und die vielen kleinen Highlights dazwischen – Da ist schon einiges, was sich an Eindrücken setzen wird. Und dann setze ich mich nochmal hin und mache das Dutzend hier voll.

Ich habe jetzt noch eine Ladung Wäsche zu trocknen, packe jetzt alles schon mal soweit ein und in ca. 3 Stunden geht’s dann zurück nach Deutschland.

Ich freue mich sehr auf Sammy  🙂

 

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Eine Antwort auf Mein USA Blog – Teil 11: Letzte Tage & goodbye

  1. Paul sagt:

    Sammy freut sich auch auf dich 😎

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