Mein USA Blog – Teil 2: Der Markt der Welt, Minigolfen, bare Dollars

So, liebe Reise-Fans, weiter geht’s auch schon mit dem Report: Der Sebastian geht auf große Reise. Nachdem ich im letzten Artikel, der ja gleichzeitig auch der erste war, erst einmal hier hinfliegen und ankommen musste, geht’s nun weiter ins erste Wochenende in den USA.

Immer noch so müde

Wie das wohl leider so ist, ist man immer noch ziemlich müde mit einem so dicken, fetten Zeitunterschied, selbst wenn man gute 9 Stunden geschlafen hat. So geschehen in meiner ersten Nacht in meinem wunderbaren Gästezimmer. Ich war so zwischen 5 und 6 Uhr wach und damit natürlich der erste, aber ich bin ja hier super versorgt mit Wi-Fi, einem gut gefüllten Kühlschrank und drei verschiedenen Arten von Kaffeemaschinen.

Geschenke für Oma kaufen

Natürlich soll sich meine – sagen wir Gastfamilie – in keinster Weise umstellen, so lange ich hier bin. Ich möchte miterleben, keine großen Sightseeing-Touren machen oder alle nach meiner Pfeife tanzen lassen. Oma und Opa der Kleinen hier hatten sich für heute Nachmittag angekündigt, und dafür mussten noch Geschenke organisiert werden. Also fuhren wir los, um entsprechende Erledigungen zu machen.

Mal wieder erstaunt von Sortimenten

Dazu fuhren wir ein Weilchen von Milton nach Tacoma und besuchten den selbsternannten World Market. Dort fand ich einige interessante Dinge:

Hier im World Market kauften wir übrigens auch das von mir gewünschte Vollkornbrot – Das gesunde Frühstück war also gerettet, wenn ich auch lieber Pumpernickel gehabt hätte oder wenigstens ein Vollkornbrot, bei dem man nicht schmeckt, dass es ein Ladenhüter war.

Wiedersehen nach 20 Jahren

Kurze Zeit später waren die Einkäufe gemacht und wir gingen zu einer Art Coffee-Shop, einem dieser Kaffees, in dem sich zum Beispiel in meinem ehemaligen „Kiez“ die Capucchino-Mütter gerne sehen lassen. Damit war dann auch ein Schmackofatz für Oma organisiert und es ging zurück nach Milton, wie immer begleitet von jeder Menge angewandtem Sprachtraining und interessanten Reiseinformationen all der Dinge, die man vom Auto sehen kann.

Dann halten wir meine Wunschliste bzgl. gesundes Essen (abermals bei Safeway, dem Supersupermarkt) ab und ich traf meine Gastgeber vom letzten Seattle-Aufenthalt in 1999 wieder. Das war schon sehr cool! Wie ich erfuhr, haben wir damals wohl die gesamten Vorräte an Oreos und Dr. Pepper wie Heuschrecken vernichtet  😀

Minigolf in USA

Nun aber zum Highlight des Tages: dem amerikanischen Minigolfplatz! Die Bahnen in Deutschland sind ja im Prinzip alle ziemlich gleich. Kennse einen, kennse alle. Aber hier war für mich alles neu:

  • Die Bahnen sind nicht aus Stein, sondern aus einem frisch-grünen Rasenteppich.
  • Das Betreten der Bahnen ist nicht nur erlaubt (während man hierfür in Deutschland fast schon eine saftige Vorstrafe riskiert), sondern nötig, um überhaupt weiterzukommen.
  • Total anderes Bahnen-Design als bei uns mit meterlangen Tunneln oder Wasserlauf-Schikanen.
  • Die Minigolfbälle sind sehr „bouncy“, nicht so hat wie unsere, sodass man viel weicher schlagen muss – Das hat mich wohl auch den Sieg gekostet…

Richtig fein essen gehen – oder?

Nach dem anstrengenden Sportprogramm mussten wir uns alle stärken und das Geburtstagskind hatte sich ein Diner in einem Restaurant gewünscht, auf das wir erst einmal eine Stunde warten mussten. Da fiel mir diese charmante Kreuzung auf, die für mich so typisch amerikanisch aussah:

 

…und gegenüber dieser 7 Eleven, ein günstiger Supermarkt, in dem auch ein ATM steht (also ein Geldautomat) und in dem ich somit endlich mein eigenes Bargeld abheben konnte. Meine ersten eigenen Dollars 🙂

Nachdem wir uns die Zeit in einem hübschen Park in diesem lustigen Ort namens Pullayup vertrieben hatten, gab’s dann auch endlich Happihappi:

Auch der zweite Tag war wieder voller Impressionen für mich, und das sollte in den nächsten Tagen natürlich auch noch so weitergehen. Lest demnächst: Wie zum Teufel spricht man eigentlich Sebastian aus, wo die beneidenswerten Menschen von Gig Harbour wohnen & die Aktivierung des Mobile Office. Schüssi!

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2 Antworten auf Mein USA Blog – Teil 2: Der Markt der Welt, Minigolfen, bare Dollars

  1. Paul sagt:

    Was fährst du für ein Auto

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