Von XP zu Windows 7

Mach’s gut XP, hallo Win7 – Neues Jahr, neues Betriebssystem, so heißt es bei mir und meinem Rechner beim Wechsel von 2011 nach 2012. Ja, ich hatte tatsächlich immernoch das alte Windows XP als mein Betriebsystem auf meinem PC, war damit aber lange nicht alleine. Der Wechsel auf den Nachfolger Vista hatte ich nach einigen Wochen wieder rückgängig gemacht und daher nicht besonders wild auf Vista’s Nachfolger, Windows 7. Nun habe ich den Schritt in ein neues Windows gemacht und bin bisher ziemlich glücklich damit.

Win7 Logo

Win7 Logo

Über 11 Jahre ist es bereits her, dass Windows XP als Nachfolger von Windows 2000 veröffentlicht wurde. Obwohl das Betriebssystem ein für die Computerbranche biblisches Alter erreicht hat, wird es immernoch gerne genutzt. Warum, dafür bin ich vielleicht ein gutes Beispiel, denn es lag nicht an den herausragenden und unerreichbaren Fähigkeiten XPs, sondern daran, dass der Nachfolger einfach nicht genug besser machte. Vista gefiel mir nicht, ich mochte die teils general überholte Bedienung nicht, den Transparent-Look musste ich auch nicht haben.

Nun verabschiedete mich das Krisenjahr 2011 (gibt es eigentlich überhaupt noch nicht-Krisenjahre?) mit einem Virusbefall – Hier gibt’s weitere Infos zum Thame Gema Virus löschen. Nach der Installation von XP war zunächst alles wieder gut, alle Treiber-CDs rausgekramt und fertig. Doch was war das? Mein Product-Key, noch aus Studienzeiten, war mittlerweile veraltet, was bedeutet, dass ich keine Service-Packs bekomme, was bedeutet, dass ich kaum aktuelle Programme nutzen kann – wie z.B. mein neues Antiviren-Programm.

Neues Jahr, neues Betriebssystem, das wurde mir nun klar. Also bestellte ich Win7 Home Premium und war zunächst ehrlich gesagt überrascht über den niedrigen Preis von nur knappen 80€. Da ich die letzte XP-Installation noch gut in Erinnerung hatte, fielen mir beim Aufspielen von 7 sofort erste Vorteile auf: Die Installation erledigt sich nahezu komplett von selbst. Am Anfang ein paar Namen eingeben, am Ende den Product-Key, den Rest macht Win7 eigenständig. Das gilt auch für sämtliche Treiber: WLAN, 24 Zoll Bildschirm, Sound, alles schon da, keine CDs mehr – super!

Super Bedienfeatures bei Windows 7

Die Bedienoberfläche kam mir aus Vista-Zeiten noch bekannt vor, dennoch zeigt die tausendfache User-Befragung durch Micorsoft meiner Meinung nach Wirkung. Denn Maus und Tastatur können viele tolle Sachen, die mir richtig Spaß machen und das Arbeiten erheblich verbessern. Besonders gut: Die Windows-Taste-Zahlen-Tasten-Kombinationen, mit denen man die Tasks in der Taskleiste nach chronologischer Reihenfolge anwählen kann. Mit Win-Taste-Zahl + Win-Taste-Cursor kann man die Fenster dann an den linken oder rechten Bildrand schieben, wo sie automatisch die Hälfte des Bildschirms einnehmen oder auch an die obere Bildschirmkante, wo sie maximiert werden. So (oder auch mit der Maus) kann ich beispielsweise mit nur vier Tasten zwei Fenster nebeneinander anordnen – super!

Mein Windows 7 Fazit: Die Bedienung mit Maus und Tastatur ist, auch dank Touch-Screen-Unterstützung, sehr vielseitig. Win 7 kann sehr stark individualisiert werden, z.B. Foto-Slide-Show als Desktophintergrund. Mich als Widget-Fan erfreuen natürlich auch die zahlreichen Windows Gadgets sehr gut, die man ganz flott auf dem Desktop hat. Mir gefällt der Umstieg jetzt schon, Win 7 macht Spaß. Frohes neues Geschäftsjahr!

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