Abnehm-Blog

Aus Schlau wird Schlank mit Seb

Abnehmen – Viele wollen es, wenige können es. Ich konnte es auch lange Zeit nicht, aber jetzt ist schon eine lange Zeit vergangen, in der ich es geschafft habe, mein Gewicht von 122 auf 100 Kilogramm zu reduzieren. Fertig bin ich noch nicht, aber 22 Kilo sind schon eine reife Leistung. „Wie hast Du das gemacht?“ ist immer die typische Frage, wenn man anderen vom großen Abnehmen erzählt. Daher habe ich mir gedacht, ich hinterlasse meine Herangehensweise der Nachwelt – und ich kann selbst mal wieder reinschauen, falls mich das Jojo doch noch erwischen sollte 😉

Jeder nimmt auf seine Weise ab

Den Aspekt mit meiner Herangehensweise muss ich direkt mal besonders betonen, denn ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass ich auf meine Weise erfolgreich abgenommen habe. Es gibt unzählige Menschen, die es mit Diäten versuchen. Der Markt ist voll davon und macht viele Unternehmen reich, aber das scheinen auch meistens die einzigen zu sein, die mit Diäten Erfolg haben.  Das Problem ist für mich, dass sie einfach keinen Spaß machen und auch einfach nicht als Allheilmittel zum Abnehmen ausreichen. Meine Herangehensweise besteht aus drei zentralen Grundsäulen:

  • Ernährungsumstellung
  • Sport
  • Kein Alkohol

Ernährungsumstellung statt Diät

Gehen wir diese Punkte mal Stück für Stück durch, weil sie wichtig sind. Die Ernährung ist natürlich ganz essentiell fürs Abnehmen, aber ich mache deswegen noch lange keine Diät. Wer weiß, was gut und was schlecht ist, ernährt sich bewusster. Das Wissen ist da, man muss es sich nur aneignen. Klar, Kohlehydrate, da war irgendwas. Fett ist böse. Eiweiß, ja ja, das ist in Fisch drin. Halbwissen hilft Dir ganz sicher nicht weiter, aber Du kennst die üblichen Verdächtigen, Fastfood, Snacks, zuckerhaltige Getränke und natürlich Alkohol!

Was, wann und wie viel essen?

Man muss jetzt auch kein Ernährungswissenschaftler werden, aber die Ernährungsumstellung ist fürs Abnehmen wichtig. Was heißt das? Es geht zum Beispiel nicht nur ums Was Essen, sondern auch ums Wann und Wieviel. Lass mal etwas liegen, iss in regelmäßigen Abständen, kein Naschen, keine schweren Mitternachtssnacks. Du kannst auch Möhren vorm Fernseher knabbern und Dein Gaumen hat ewig zu tun. Iss Honig auf dem Brot statt Nutella. Obst wird nicht umsonst „nature’s candy“ genannt – Es ist ein super Ersatz für Süßigkeiten.


Mehr zu meinem Ernährungsplan zum Abnehmen gibt’s hier.


Das alles musst Du ja nicht von heute auf morgen lernen und schon gar nicht von heute auf morgen umsetzen. Bei mir war es auch ein Prozess, Schritt für Schritt habe ich Essgewohnheiten umgestoßen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich auch viel besseren Ersatz dafür finde.

Ohne Sport dauert’s viel, viel länger

Wofür ich aber keinen Ersatz anbieten kann, ist Sport. Wenn Du wirklich effektiv abnehmen willst, solltest Du Sport machen. Denn ohne dauert es – zumindest bei mir – viel länger abzunehmen. Die Rechnung hier ist ja ganz einfach: Um nicht zuzunehmen, nimmst Du nicht mehr Kalorien auf als Du am Tag verbrennst. Um abzunehmen, musst Du – einfach ausgedrückt – mehr Kalorien verbrennen als Du zu Dir nimmst. Durch Sport verbrennst Du Kalorien. Das heißt aber nicht, dass Du Dich für 30 Minuten Fahrrad fahren mit einem Rahmschnitzel belohnen sollst 😊


Mehr zu Kalorien, wie viele wo drin sind und wie viel Du bei welchen Aktivitäten verbrauchst, hier.


Trink Alkohol und Du ersäufst Deine Ambitionen

Gut, warum hat Alkohol jetzt einen eigenen Unterpunkt und ist nicht Teil der Ernährungsumstellung? Weil Alkohol Dich gleich auf mehrere Arten an einem gesunden, fitten, schlanken Leben hindert. Das weißt du sicher auch, und ich will auch hier nicht den Zeigefinger heben, aber:

  1. Alkohol hat super-viele Kalorien, die in der Regel nicht verbrannt werden und somit direkt in Fett umgewandelt werden.
  2. Trinken kann den Appetit sehr anregen, und dann isst Du sicherlich keinen Feldsalat mit Hühnchenbrust.
  3. Alkohol irritiert den Körper auf so viele Weisen, dass er sich gar nicht mehr auf das Gesund und gute konzentrieren kann.
  4. „Der nächste Tag“ ist meistens nicht geprägt von ambitioniertem, konsequentem Verhalten, mit dem Du vorankommst- so verlierst Du also gleich doppelt.

Konsequenz ist das Rückgrat jeder Abnehm-Aktion

Und da war schon das Zauberwort, die Konsequenz. Dabei kann Dir kein Ratgeber, kein Diätplan und auch kein Personal-Trainer helfen. Konsequenz musst Du selbst mitbringen, sprich, Du musst wollen, in Dir muss es klick gemacht haben, sonst ziehst Du es nicht durch. Die Konsequenz hält Dich bei Deinem Abnehmplan bei der Stange. Ich kann Dir Deine Einstellung nicht herbeischreiben, aber ich kann Dir wenigstens auch hier meine Herangehensweise verdeutlichen. Gute Beispiele für Konsequenz gegen die Kilos:

  • Ich kaufe keine Lebensmittel ein, die nicht in meinen Ernährungsplan passen. Konsequenz fängt also schon beim Einkaufen an. Was Du nicht zuhause hast, kannst Du Dir auch nicht in einem kurzen schwachen Moment auf die Hüften schaffen.
  • Kommuniziere Deinen Plan, damit Dich keiner (unwissentlich) in Versuchung führen kann. Kann ja sein, dass Oma Dir Eis anbietet oder jemand Dich zum Pizza-Essen einlädt.
  • Hier spielt auch ein großes Problem mit rein, das viele Menschen mit ihren Partner/innen und Familienangehörigen haben. Was tun, wenn man mit dem Abnehmplan alleine dasteht? Wenn schon keiner mit dir mitmacht; die meisten Menschen werden Dich zu Deinem Vorhaben beglückwünschen, vielleicht neugierig beobachten und neidisch sein, dass selbst den Entschluss nicht fassen können. Wer anti ist, den lass links liegen und vor allem lass Dich nicht von Deinem Plan abbringen. Du wirst sehen, je mehr Du schaffst, desto mehr nimmst Du Deinen „Kritikern“ den Wind aus den Segeln, denn wie gesagt abnehmen wollen eigentlich viele.
  • Konsequenz ist auch, Dir Dein gutes Essen selbst zuzubereiten. Fertiggerichte, Bringservices und Co. werden Dir nicht weiterhelfen, Du weißt nicht, was drin ist. Abgepackte Salate vom Supermarkt sind viel zu teuer. Mach Dir selbst Dein gutes Abnehm-Essen, so lernst Du kochen, den Bezug zu den Zutaten und Du lenkst Dich von eventuellem Heißhunger ab.
  • PS: Es ist gar nicht so schlimm, die „langweiligen“ Sachen zu essen – Dabei fällt mir ein: Du wirst merken, dass es guten Ersatz für Schokolade, Speck oder eine Stange Toast gibt. Glaub mir, die langweiligen Sachen werden Dich überraschen!

Naja, und manchmal musst Du eben nein sagen oder denken. Abnehmen ist auch ein Kampf mit sich selbst. Den musst Du annehmen, er wird kommen. Dann musst Du konsequent sein und nein sagen, wenn Du mal wieder an die „guten, alten“ Leckereien denkst. Oft sind es ja nur wenige Minuten, in denen Du unbedingt eine Pizza oder ein paar Weingummis brauchst, aber die gehen vorbei. Beschäftige dich mit etwas anderem. Hier ist es dann auch wieder gut, wenn der Weg zur Sünde weit ist, Du also nicht alles sofort griffbereit im Haus hast. Das hat echt Parallelen zur Rauchentwöhnung.

Und was ist, wenn ich doch mal schwach werde?

Und wie auch bei Rauchern, die aufhören wollen, kann es Rückfälle geben. Aber: Beim Abnehmen ist das bei Weitem nicht so schlimm wie die eine, einzige Zigarette. Abnehmen ist ein Dauerlauf, kein Sprint. Da kann man auch mal das Tempo drosseln oder eine kleine Pause machen. Wenn Du also mal über etwas herfällst, was du immer schon geliebt hast, mach Dich nicht fertig.

Cheat Day – Gönn dir was, dann macht’s Spaß

Ganz im Gegenteil: Ich halte einiges vom so genannten Cheat Day, ein Konzept, das Die erlaubt, auch mal über die Stränge zu schlagen und zu tun, was Du einfach nicht lassen kannst. Bei mir ist das zum Beispiel griechisches Essen, mal eine Dose Cola oder auch ein Stück Kuchen. Ja, das sind alles Sachen, bei denen Deine Alarmglocken klingeln sollten, aber ich steh eben drauf und ich muss sowas auch zwischendurch mal kurz haben. Wichtig ist in meiner Abnehm-Welt, dass ich hier ab und zu mal den Druck rauslasse und mir auch mal so einen Wunsch erfülle. Wichtig ist mir aber auch, dass ich dann wieder konsequent mit meinem mittlerweile normalen Programm weitermache.

Solange aus dem Cheat Day kein Schleifenlassen wird, ist alles OK.

Der bange Blick auf die Waage

Wie und ob das gelingt, das machen manche ja auch von dem abhängig, was die Waage so anzeigt. Ich kann da nur raten: nicht bekloppt machen lassen! Die Waage ist ein Indikator, sie gibt Dir eine grobe Richtung, die Du aber in einem größeren Kontext sehen solltest. Das heißt, wenn Du morgen 500 Gramm mehr wiegst als heute oder gestern, ist das überhaupt kein Weltuntergang. Das kannst du gut mit dem Aktienhandel vergleichen: Wenn Deine Aktien heute fallen, musst Du auch nicht gleich verkaufen, denn das ist nur ein Tagestrend. Die langfristige Entwicklung muss stimmen, und das gilt auch für Deine Gewichtsabnahme. Guck also, wo Du vor einem oder auch drei Monaten standest, das hat mehr Aussagekraft.

Was, wenn ich nicht abnehme?

Und selbst wenn Du es schon lange versuchst und nicht abnimmst, mach nicht schlapp. So lange du es wirklich willst, kannst Du die Gründe dafür herausfinden, warum es noch nicht klappt. Hast Du vielleicht doch genascht? Zu oft gegönnt? Falsch eingekauft oder den Sport vernachlässigt? Irgendwo liegt der Fehler, aber tollerweise kann Dich eigentlich keiner davon abhalten, es richtig zu machen.

Ich helfe Dir dabei, indem ich Dir zeige, wie ich es gemacht habe. Wie gesagt, es ist meine persönliche Methode, die aber vieles beinhaltet, was auch für Dich klappen wird. Sport, Ernährung, so wenig Alk wie möglich – Das alles kann jeder umsetzen. Die Konsequenz, der Wille sind Dinge, bei denen Dir keiner helfen kann, aber auch hier kann ich mit ein paar Tricks helfen, die auch meinen Schweinehund überlistet haben. Klicke Dich zu den Themen, die Dich insbesondere interessieren und mach Dich schlau & schlank!