„Mein“ Salat – So muss ich ihn haben

Salat ist so ein Thema, wenn man abnehmen will: Man weiß, es wäre schon gut, wenn man mal mehr zum Grünzeug greifen würde. Man erwischt sich schon geradezu dabei, wie man abschätzig auf diese Salat-Freaks schaut, wie sie immer angeben, damit vollkommen hinzukommen, ja, sogar satt zu werden. Aber ob Du’s glaubst oder nicht: So war ich erstens auch und zweitens hat der Salat mich eines Besseren belehrt. Auch ich zähle mich jetzt absolut zu den Salat-Freaks, ich esse ihn kiloweise jede Woche, habe fast täglich Salat fertig und freue mich sogar drauf. Dorthin war es aber ein langer Weg.

Salat ist das Essen von meinem Essen

Mit Salat ist das so eine Sache. Viele sind einfach nicht gut drüber informiert und tun ihn als unbefriedigende Ernährung ab. Bei den Worten „Iss doch mal einen Salat“ schwingt irgendwie Resthunger mit. Der Salat scheint ein Image von Essstörung zu haben, manche tun ihn einfach abfällig als Tierfutter ab. Salat ist aber super. Jetzt weiß ich das auch, ich musste nur „meinen Salat“ finden.

Erste Schritte mit Fertigsalaten

Ich fing vor gut zwei Jahren mit Salat an, indem ich beim Aldi diese fertigen, abgepackten Salate kaufte. Da musste ich nicht schälen und schneiden (für viele ein großes Hindernis, die Zubereitung erfordert Zeit, verstehe ich sogar) und es war Dressing in einer Menge dabei, mit der ich leben konnte. Ich habe alle Aldi-Salate durchprobiert und mich irgendwann an meinem eigentlichen Favoriten derart überfressen, dass ich ihn gar nicht mehr wollte. Dazu kam schließlich der Aspekt, dass selbstgemachter Salat ökonomischer ist (und ökologischer bestimmt auch) als die verpackte Variante.

Das gehört für mich in den Salat

Also kaufte ich die Zutaten selbst. Aber was muss denn eigentlich in so einen Salat? Das ist natürlich wieder mal jedem selbst überlassen. Ich schreibe ja auch nicht vor, was Du auf Dein Frühstücksbrot legen oder in Deinen Früchte-Joghurt rühren sollst.  Auch hier beschreibe ich lediglich, wie ich es gemacht habe. Du pickst Dir aus meinen Ideen das raus, was Du auch magst, lässt was weg oder ergänzt was. Aber ich habe schon so ziemlich alles ausprobiert, was für mich theoretisch in eine Salatschüssel kann:

  • Grüner Salat, klar. Alternativ auch manchmal Feldsalat.
  • Tomaten, für mich auch klar.
  • Thunfisch, möchte ich eigentlich auch dabeihaben, gibt dem Salat für mich den nötigen „Gehalt“.
  • Oliven habe ich auch meistens drin, sind natürlich nicht jedermanns Sache.
  • Mais ist häufig drin.
  • Paprika ist manchmal drin, die esse ich eigentlich lieber als TV-Snack.
  • Gleiches gilt für Schlangengurke und Möhren.
  • Schafskäse / Feta ist manchmal drin.
  • Avocado ist manchmal drin. Ich stehe total drauf, sie ist halt sehr fett- und kalorienhaltig – aber „das gute Fett“ 😉
  • Folgende Zutaten sind selten in meinem Salat, aber in der Regel immer wenigstens eine davon für die Abwechslung: Artischocken, Kapern, Kidney-Bohnen, Champignons, Meeresfrüchte (dann statt Thunfisch).

Ganz wichtig: Wie wird der Salat angemacht?

So, und da haben wir den Salat – Den Spruch musste ich irgendwie einbauen 😊 So weit, so gut, aber mir kannst Du in die Schüssel packen, was du willst – Wenn der Salat nicht nach meinem Geschmack angemacht ist, macht er mir keinen Spaß. Insofern war es auch der vielleicht alles entscheidende Schritt, als ich endlich und nach langem Suchen und Ausprobieren die richtige „Anmache“ für mich und meinen Salat gefunden habe. Es ist Balsamico. Hier setze ich aber nicht auf Supermarkt-Qualität (über die ja manche durchaus streiten mögen), mein Salat muss schon etwas exklusiver angemacht sein.

Zugegeben: Beim Balsamico bin ich verwöhnt

Stell Dir vor, ich wusste, dass ich mit Salat und dessen Verzehr wieder einen Schritt weiterkommen würde in meinem Vorhaben, Gewicht zu verlieren. Ich habe nur nichts gefunden, um den Salat für mich richtig anzumachen. Anfangs habe ich ja noch Joghurt- oder gar Sahnedressings genommen, was natürlich kontraproduktiv ist. Dann bin ich auf Essig-Öl umgestiegen, habe beide auch von verschiedenen Geschäften ausprobiert, war aber trotzdem nie wirklich glücklich mit meinem Salat. Und ich erwähne es hier öfter: Was Du nicht magst, das magst Du auch nicht durchziehen. Insofern war ich heilfroh, als ich meinen Balsamico gefunden hatte. Er ist aus Italien importiert, auch recht teuer, aber dieser wichtige Schritt in meinem Ernährungsplan ist es mir wert!

Was lange währt, wird gut – mein Salat und ich

Und damit steht mein Salat, ich esse an wenigstens 4/7 Abenden pro Woche Salat, meistens als Zugabe zu meinem Fisch, manchmal auch als einzige Mahlzeit. Was lange währt, wird gut – Zu mir und meinem Salat und unserer Beziehung zueinander passt das auf jeden Fall. Ich habe sicherlich anderthalb Jahre rumprobiert, bis ich letztlich mit dem Balsamico den letzten und entscheidenden Puzzle-Stein hatte. Danke für den Tipp, Vati & Mutti 😊 Es macht mich wirklich sehr froh, denn sonst würde ich etwas anderes essen müssen, das vielleicht mehr Kalorien hat und das vielleicht auch nicht so gesund ist.

Darum ist Salat so gut

Denn das muss ich sicherlich nicht extra erwähnen: Die ganzen Sachen, die man so in den Salat schmeißt, sind natürlich für sich schon mega-gesund. Aber alle zusammen…grüner Salat bringt Folsäure und Vitamin C mit, Tomaten haben Vitamin A, B1 und C, Oliven haben viel Kalzium und Natrium, Avocados sind wie gesagt recht fettreich, aber an ungesättigtem, also gutem Fett und enthalten Vitamin E und B6. Dazu kommen wahlweise noch so Super-Foods wie Paprika, sodass Du Deinem Körper einen Wahnsinns-Mix an Nährstoffen gibst.


Mehr Infos zu Nährstoffen? Was ist wo drin und was brauchen wir? Hier.


Salat ist wie ein Rundum-Sorglos-Paket, was Nährstoffe angeht. Es ist zwar nicht alles komplett drin, aber wenn du viel davon isst, kannst du guten Gewissens behaupten, Dich gesund zu ernähren. Da wird Dein Körper nix zu meckern haben.

Salat essen und Spaß dabei

Zudem ist mein Salat aber auch nichts, wo ich schon bei der Zubereitung wehmütig an mein Schnitzel denke. Nein, weil ich mein Rezept fürs Salat-Glück gefunden habe, finde ich den Salat auch echt gut und lecker und freu‘ mich drauf, schon während ich den ganzen Rummel in die Schüssel kippe. Die habe ich übrigens extra für meinen Salat gekauft, sie ist super-groß, damit ich gut rühren kann, ohne dass die Hälfte rausfällt und damit ich auch genug für den nächsten Tag habe. Dann ist es nämlich noch nicht mal mehr mit Arbeit verbunden – die hält ja manche auch von der Zubereitung ab – sondern du kannst sofort gesund drauf los essen.

Somit bin ich sehr happy mit meinem Salat und mein Körper natürlich auch 😊