Backups in der Cloud

Wichtige Firmendaten sichern ist mit modernen, virtuellen Mitteln sicherer als je zuvor, dank Cloud Computing. Hinter diesem hochtrabenden Namen, den wir hierzulande natürlich ruckzuck in unseren Sprachgebrauch übernommen haben, verbirgt sich die Datensicherung auf einem virtuellen Speicherplatz. Dazu bedient man sich eines Servers, der seinen Datenspeicher eben genau für die Zwecke des Cloud Computings zur Verfügung stellt. Das kostet etwas Geld, bringt aber auch viele Vorteile.

42.000.000 Texte

Backups sind überlebenswichtig. Das merkt jeder spätestens dann, wenn der Computer den Geist aufgibt und dabei alle Daten mitnimmt. Ist mir zum Glück so noch nicht passiert, ich bin aber schon lange genug Computer-Nutzer, um die Gefahren und gelegentliche Willkür dieser Maschinen recht argwöhnisch einschätzen zu können.
Obwohl mein werter PC meine Daten stets zuverlässig bei sich behielt und ein für einen PC sehr langes Leben genießt, habe ich daher seit Beginn meiner Selbstständigkeit Backups angelegt. Diese erfolgten über mehrere Jahre auf einer externen 2TB Festplatte – eine Datenmenge, die mehr als 42.000.000 Word-Seiten Text entspricht 🙂

Cloud Computing – Vor- und Nachteile

Seit einigen Jahren schon kündigte sich an, was heute schon vielseitig genutzt wird: das Cloud Computing. Das Prinzip ist einfach und genial, deshalb ist es ja auch so erfolgreich: Daten werden statt auf einen physischen Träger auf einem virtuellen Träger gespeichert. Das hat natürlich große Vorteile, denn ich kann auf meine Daten überall und mit jedem beliebigen Endgerät zugreifen. Zudem sind die Daten jetzt um eine weitere Stufe abgesichert, nicht mehr nur runter von einem eventuell unsicheren Computer, sondern auch an einem Ort, an dem sie keinem Feuer oder Wasserschaden zum Opfer fallen können. Die Datenübertragung funktioniert ganz einfach per Drag&Drop, man kann in der Cloud sein gewohntes Ordnersystem beibehalten.

Wo ist der Haken? Erstens kostet das Cloud Computing Geld. Beispiel Dropbox:  Einer der Marktführer gibt (Achtung, fieses Neugedeutsche) 2 Gigabyte Gratis-Space in der Cloud und das für unbegrenzte Zeit. Durch Empfehlungen kann man den Speicherplatz bis auf 21GB upgraden. Darüber hinaus sind kostenpflichtige Pakete, bis hin zu unbegrenzter Speicherkapazität möglich. Zweitens kann ich, wenn ich will, auch hier wieder so meine Bedenken haben, denn alles was online ist, ist auch Hacker-Angriffen ausgesetzt, oder? Ich denke, die Anbieter haben einige Sicherheitsmaßnahmen zur Sicherheit Ihrer „Web-Tresore“ getroffen und meine physisch gespeicherten Daten könnte ja auch ein physischer Einbrecher klauen – Wenn er sich so dringend dafür interessiert…

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